08. September 2018 / 10:10 Uhr

BVB-Boss Reinhard Rauball stellt bei Mario Götze die Systemfrage

BVB-Boss Reinhard Rauball stellt bei Mario Götze die Systemfrage

Redaktion Sportbuzzer
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Edelreservist: Mario Götze verbrachte die ersten beiden Bundesliga-Spiele auf der BVB-Bank.
Edelreservist: Mario Götze verbrachte die ersten beiden Bundesliga-Spiele auf der BVB-Bank. © dpa
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Trotz guter Vorbereitung ist Mario Götze bei Borussia Dortmund wieder außen vor und spielte noch keine Bundesliga-Minute. BVB-Präsident Reinhard Rauball glaubt weiter an den 26-Jährigen, nennt aber auch ein mögliches Problem.

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Mario Götze war auf einem guten Weg. Starke Leistungen in der Vorbereitung, der neue Trainer Lucien Favre schien die richtige Ansprache bei Deutschlands WM-Helden von 2014 gefunden zu haben. Mit dem Saisonstart kam dann aber auch die Ernüchterung. In den ersten beiden Bundesliga-Partien gegen RB Leipzig (4:1) und bei Hannover 96 (0:0) fand sich der Offensivspieler plötzlich auf der Bank wieder. Jeweils für die gesamten 90 Minuten. Worin ist die Versetzung ins zweite Glied begründet? Offenbar nicht in Götzes Engagement.

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BVB-Präsident Reinhard Rauball ist jedenfalls weiter von dem 26-Jährigen überzeugt, stärkt Götze in der Bild den Rücken. „Mario hat es nicht verdient, dass man ihn im Moment so kritisiert. Er ist ein toller Bursche, der zudem auch noch eine hohe Qualität besitzt“, sagt Dortmunds Boss. „Wenn Mario seine Qualitäten wieder auf den Platz bringt, wird er der Mannschaft mit seinen Fähigkeiten auch wieder helfen.“

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Passt Mario Götze nicht ins Favre-System?

Allerdings sieht Rauball ein mögliches Problem, dass nichts mit Götzes Einstellung oder Können zu tun hat: die taktische Ausrichtung von Favre. „Die Frage ist, wie Mario in dessen System passt“, sagt Rauball. In der Vorbereitung testete Favre den Nationalspieler, der beim Neuaufbau des DFB-Teams derzeit keine Rolle zu spielen scheint, auf der Sechser-Position. Das Problem: Das zentrale BVB-Mittelfeld ist in Spitze und Breite üppig besetzt. Nicht zuletzt durch den Einkauf des 20-Millionen-Mannes Axel Witsel.

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