24. September 2018 / 06:00 Uhr

Zweikampf der Woche: Muss Götze den BVB im Winter verlassen?

Zweikampf der Woche: Muss Götze den BVB im Winter verlassen?

Florian Wichert und Heiko Ostendorp
Mario Götze steht als Reservist bei Borussia Dortmund am Scheideweg seiner Karriere. Muss er den BVB jetzt verlassen?
Mario Götze steht als Reservist bei Borussia Dortmund am Scheideweg seiner Karriere. Muss er den BVB jetzt verlassen? © imago/DeFodi
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Mario Götze steht seit Wochen beim BVB in der Kritik, schaffte es zuletzt nicht mal mehr in den Kader. Muss er Dortmund nun verlassen, um seine Karriere zu retten? Darüber diskutieren SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp und Florian Wichert, Head of Fußball und Sport von t-online.de.

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PRO: Ja, Götze fehlt das Zeug für den BVB

von Florian Wichert, Head of Fußball und Sport bei t-online.de

Mario Götze schafft es nicht mal mehr in den BVB-Kader – damit hat diese Beziehung zwischen Spieler und Verein nicht nur einen neuen Tiefpunkt erreicht. Sie ist endgültig gescheitert. Mit Tuchel, Bosz, Stöger und Favre haben vier Trainer auf andere gesetzt. Götze hat in seiner aktuellen Verfassung nicht das Zeug für den BVB. Ihm bleibt nur ein Wechsel – so schnell wie möglich.

Manager Zorc betont, dass Götze heute ein anderer Spieler sei als in seiner ersten, erfolgreichen BVB-Zeit von 2011 bis 2013. Nur ist er offenbar kein besserer Spieler. Er habe einen anderen Körper, komme mehr aus der Tiefe, sei an weniger Toren beteiligt. Leider ist er aktuell auch immer seltener an Spielen beteiligt. Erst 126 Minuten stand er in dieser Saison auf dem Platz. Wenn Ziehvater Klopp Erbarmen hat, gibt er ihm eine Chance in Liverpool – ansonsten bleibt Götze nur ein Wechsel zu einem kleineren Klub, bei dem er zumindest mal wieder spielt. Vielleicht Bremen, Mainz oder Freiburg.

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CONTRA: Nein, Götze muss sich durchbeißen!

von Heiko Ostendorp, SPORTBUZZER-Fußballchef

Vielleicht sollte sich Mario Götze mal bei seinem Kumpel André Schürrle erkundigen, warum dieser glaubt, so ein schlechtes Standing in der Öffentlichkeit zu haben. Die Antwort ist einfach: weil er häufig den Weg des geringsten Widerstands suchte und den Verein wechselte, sobald es mal nicht lief. Schürrle ging von Mainz nach Leverkusen, dann zu Chelsea, landete über Wolfsburg in Dortmund – jetzt kickt er in Fulham. Sechs Klubs in sieben Jahren sind kein gutes Zeugnis.

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Götze scheiterte beim FC Bayern, ging zurück in seine „Wohlfühloase“ BVB. Auch dort kommt er noch immer nicht ins Rollen, stand gegen Hoffenheim nicht mal im Kader. Viele raten ihm, sich im Winter eine neue Adresse zu suchen – doch das wäre das falsche Signal. Auch wenn er im „Kicker“ betont, dass er es nicht schaffe, die negativen Schlagzeilen auszublenden. Statt die Flucht zu ergreifen, sollte sich Götze durchbeißen und Trainer Favre überzeugen. Er kann das Fußballspielen ja nicht verlernt haben. Kämpfen statt abhauen – noch kann Götze es besser machen als Schürrle.


Hier abstimmen: Was sollte Mario Götze jetzt tun?


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