Laura Krolikowski (r., in einer früheren Partie) führte die Marlowerinnen zum Sieg gegen Pommern Stralsund. Laura Krolikowski (r., in einer früheren Partie) führte die Marlowerinnen zum Sieg gegen Pommern Stralsund. © Foto: Rainer Müller
Laura Krolikowski (r., in einer früheren Partie) führte die Marlowerinnen zum Sieg gegen Pommern Stralsund.

Marlowerinnen gewinnen nach Torfestival knapp

Mit 5:4 bezwingen die BSG-Damen den FC Pommern Stralsund / Trainer Wolfgang Müller lobt den Gegner

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Die Fußballerinnen der BSG ScanHaus Marlow haben die torreiche Partie in der Kreisliga Warnow gegen den FC Pommern Stralsund mit 5:4 für sich entschieden. Obwohl das Spiel aufgrund des aufgeweichten Platzes phasenweise einer Rutschpartie glich, boten die Spielerinnen sehenswerten Offensivfußball. BSG-Trainer Wolfgang Müller war zufrieden: „Wir hatten in einer Modderschlacht das Glück des Tüchtigen.“

Kurz nach dem Anpfiff ergaben sich erste Torchancen. Nach acht Minuten traf Laura Krolikowski nach einem Sololauf zum 1:0 für die Heimmannschaft. Die Stralsunderinnen glichen wenig später aus (14.) und gingen nach einer Ecke sogar in Führung (18.). Die Gäste drängten nun auf den dritten Treffer, doch Sally Spliedt gelang nach einem Pass von Henriette Sohns der 2:2-Ausgleich (29.). Damit nicht genug. Einen Treffer hatte die erste Hälfte noch zu bieten. Wiederum waren es die starken Stralsunderinnen, die durch Hanna Otto nach einer Flanke zum 3:2 trafen. Wolfgang Müller lobte den Kontrahenten zur Pause: „Wir hatten einen spielstarken Gegner erwartet, doch Stralsund ist auch kämpferisch gut und gleicht so die körperlichen Defizite aus.“

Auch nach dem Wiederanpfiff agierten die jungen Stralsunderinnen (Altersdurchschnitt 15,7 Jahre) deutlich spritziger als die BSG- Kickerinnen (24,8 Jahre). Allerdings spielten die Recknitzstädterinnen jetzt ihre Erfahrung aus und entschieden das Spiel innerhalb von fünf Minuten für sich. Zunächst staubte Julia Schneider nach einem Torwartfehler zum 3:3 ab (40.). Wenige Sekunden später traf Laura Krolikowski mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 4:3. Nach einem Doppelpass mit Krolikowski erhöhte Sally Spliedt auf 5:3 (44.). Anschließend tat der rutschige Platz dann sein Übriges und ließ auf beiden Seiten nicht mehr allzu viele Chancen zu. Nur noch einmal trafen die Gäste nach einer Ecke zum 5:4-Endstand (58.).

Wolfgang Müller lobte insbesondere Laura Krolikowski, die ein „überragendes Spiel“ gemacht habe. Er anerkannte aber auch, dass „Pommern einen Punkt verdient gehabt hätte“.

BSG: Koltermann – Schramm, Spliedt, Sohns, Ziegler, Schneider, Krolikowski, Sodmann, König-Kretschmann, Golya.

Tore: 1:0 Krolikowski (8.), 1:1 Meien (16.), 1:2 Schramm (18. Eigentor), 2:2 Spliedt (28.), 2:3 Otto (35.), 3:3 Schneider (40.), 4:3 Krolikowski (41.), 5:3 Spliedt (44.), 5:4 Runge (58.).

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