04. Dezember 2018 / 22:05 Uhr

Martin Genz übernimmt das Traineramt bei Fetihspor Kaltenkirchen

Martin Genz übernimmt das Traineramt bei Fetihspor Kaltenkirchen

Markus Weber
Fetihspors Obmann Alexander Nagel (rechts) stellt Martin Genz als neuen Trainer des Kaltenkirchener Verbandsligisten vor. Genz ist bereits der vierte Coach in der laufenden Saison.
Fetihspors Obmann Alexander Nagel (rechts) stellt Martin Genz als neuen Trainer des Kaltenkirchener Verbandsligisten vor. Genz ist bereits der vierte Coach in der laufenden Saison. © Nils Göttsche
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Die Verantwortlichen von Fetihspor Kaltenkirchen um Alexander Nagel sind auf der Suche nach einem Trainer für das abstiegsgefährdete Verbandsliga-Team fündig geworden. Ab Januar übernimmt Martin Genz. Zuletzt war Genz beim Oberligisten SV Eichede als Co.-Trainer unter Vertrag, den Kontrakt lösen beide Parteien zum Monatsende im beiderseitigen Einvernehmen nach nur einem halben Jahr auf.

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Bei den Kaltenkirchenern ist der 32-Jährige bereits der vierte Coach in der laufenden Serie. Klaus Kasper legte früh in der Saison nach viereinhalb Jahren sein Amt nieder. Für Interimstrainer Rigo Reimke war nach drei Monaten Schluss. Zuletzt kümmerte sich Ex-Profi Thomas Vogel um die Mannschaft, die unter seiner Regie aus drei Spielen sechs Punkte einsammelte. Einen entscheidenden Anteil an der Verpflichtung des Kaltenkircheners besitzt Frauke Kuhlmann. „Frauke kennt mich, seit ich zwei Jahre alt und hat mich überzeugt“, verrät Genz. Aber auch Nagel hielt stets Kontakt zu Martin Genz, der in der vergangenen Saison den TuS Hartenholm als Cheftrainer betreute und ihn zu Vizemeisterschaft führte. „Wir benötigen kurzfristig frischen Wind und sind uns sicher, dass Martin dafür genau der richtige Mann ist“, sagt Alexander Nagel, der sich mit dem Übungsleiter auf eine Vertragslaufzeit bis zum 30. Juni 2020 einigte. „Es ist wichtig, dass bei uns neue Abläufe und neue Strukturen installiert werden, weil mittelfristig ein Umbruch ansteht. Ich habe Martin als einen Perfektionisten kennengelernt, der sportlich bei uns viel bewegen kann.“ Frauke Kuhlmann und Thomas Vogel werden weiter zum Trainerstab gehören und Martin Genz unter die Arme greifen. Vater Heinrich-Wilhelm Genz wird sich im sportlichen Umfeld engagieren.

„Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil ich gerne mehr selbst gestalten und Erfahrungn in verantwortlicher Position sammeln möchte“, begründet Genz, warum er nach nur einem halben Jahr die Stelle als Assistenztrainer beim SV Eichede wieder aufgibt. „In Eichede hat es mir gut gefallen. Umfeld, Strukturen und die Mannschaft sind klasse.“ Ein willkommenere Nebeneffekt ist, dass die rund 100 Kilometer An- und Abfahrt für den ehemaligen Mittelfeldspieler wegfallen.

Die ersten Sporen als Trainer verdiente sich der 32-Jährige als A-Juniorentrainer beim VfR Neumünster. Es folgte der Posten des spielenden Co.-Trainers von Bastian Holdorf beim TuS Hartenholm. Als Holdorf in die sportliche Leitung wechselte, übernahm er den Landesligisten als Cheftrainer. Obwohl sehr erfolgreich im Amt wurde er im Sommer von Sönke Pries abgelöst.

Es brauchte ein paar Termine, um Martin Genz, der im Sommer die DFB-Elite-Lizenz anstrebt, für Fetihspor zu begeistern. „Die Gespräche waren gut, die Verantwortlichen brennen hier für ihren Verein“, sagte Genz. „Ich erhalte im sportlichen Bereich alle Freiheiten, ich kann mich komplett entfalten. Das Konzept passt und die Möglichkeiten mit zwei Kunstrasenplätzen und Hallenzeiten sind gut.“

Gute Bedingungen helfen zwar, sorgen aber nicht für die nötigen Punkte, die zum Klassenerhalt des aktuell Tabellenvierzehnten führen werden. Mit harter Arbeit das vorhandene Potenzial heraus kitzeln, könnte ein Weg sein, den Martin Genz mit seinen Schützlingen einschlagen wird. Denn in einem ist er sich sicher: „Die Mannschaft verfügt über viel mehr fußballerisches Potenzial, als es der Tabellenplatz aussagt.“

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