08. Juli 2018 / 19:34 Uhr

Martin Kind: "Der VfB Lübeck gehört in die zweite Liga"

Martin Kind: "Der VfB Lübeck gehört in die zweite Liga"

Redaktion Sportbuzzer
Martin Kind
Martin Kind war zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin. © imago/kaletta
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96-Präsident war zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin.

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"Bundesligaclubs sind Wirtschaftsunternehmen. Die Mannschaft in der ersten Liga, das ist unser Produkt", sagt Martin Kind, Eigentümer und Geschäftsführer der Kind-Hörgeräte Gruppe und zugleich Chef von Bundesligist Hannover 96. Jetzt war Kind zu Gast bei der Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin. Sein Rat: "Ertragsorientierter Handeln."

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung im Travemünder Maritim-Restaurant "Über den Wolken" sprach einer der reichsten Männer Deutschlands neben seinen Ansichten über den modernen Fußball auch über das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. "Das war frustrierend, aber zu erwarten", sagte Kind, der im gleichen Zug auf das schlechte Abschneiden deutscher Teams in der Europa und Champions League hinwies. Man müsse sich dem Wettbewerb stellen und prangerte an, dass es im heutigen Fußball viele Funktionäre gebe, die nur noch verwalteten.

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"Der Vortrag hat deutlich gemacht, dass Bundesligafußball eine professionelle Struktur im Management erfordert. Nur so können die Ablösesummen und Gehälter der Spieler nachhaltig erwirtschaftet werden", sagte Frank Schumacher, Ex-Fifa-Linienrichter und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck, nach der Veranstaltung. Die Balance zwischen emotionalem Sport mit entsprechenden betriebswirtschaftlichen Zielsetzungen stelle für jeden Bundesligaclub eine große Herausforderung dar.

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD), der die Grüße der Stadt überbrachte, bekam von Martin Kind gleich einen Rat: "Der VfB gehört in die zweite Liga. Dafür müssen Sie als Bürgermeister kämpfen. Das ist ihr Job." Das sei unter anderem auch für das Stadtmarketing und auch in der bundesdeutschen Medienlandschaft immens wichtig. "Unterschätzen Sie das nicht", mahnte Kind.

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