09. Februar 2018 / 18:51 Uhr

Martin Männel vom FC Erzgebirge Aue: »Wollen uns stellen«

Martin Männel vom FC Erzgebirge Aue: »Wollen uns stellen«

dpa
In einem früheren Spiel zwischen Aue und Ingolstadt rettete Fabian Müller (vorn) nach einem Schuss von Moritz Hartmann (links) für seinen Torwart Martin Männel auf der Linie .
In einem früheren Spiel zwischen Aue und Ingolstadt rettete Fabian Müller (vorn) nach einem Schuss von Moritz Hartmann (links) für seinen Torwart Martin Männel auf der Linie . © dpa
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Erzgebirge Aue steht unter Druck. Nach zuletzt drei Niederlage in Serie stehen die Sachsen den Abstiegsrängen bedrohlich nahe. Eine neu beschworene Einheit soll jetzt die Wende bringen.

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Aue (dpa). Der FC Erzgebirge Aue möchte am Sonntag den ersten Sieg im Jahr 2018 einfahren. Im Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt müssen die Sachsen dabei auf den verletzten Innenverteidiger Nicolai Rapp verzichten, der einige Wochen mit einem Haarriss im linken Fuß ausfallen wird. Zuletzt hatte Aue drei Spiele in Serie verloren, ging vergangene Woche in Nürnberg mit 1:4 unter. Im Anschluss sah es so aus, als ob Trainer Hannes Drews zurück treten wolle. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Präsidenten macht der 35-Jährige nun doch weiter.

Die Mannschaft hat sich derweil untereinander ausgesprochen. «Ich bin froh, dass diese Aussprache stattgefunden hat. Ich glaube, die ist wichtig für die nächsten Wochen», meinte Drews. «Alle sind ein Stück weit gelöster, da Konflikte, die es gab, gelöst wurden», sagte Kapitän Martin Männel.

Das Hinspiel gegen Ingolstadt konnte Aue mit 2:1 gewinnen. Es war damals die erste Partie unter Drews. «Wichtig ist, wir müssen als Kollektiv auftreten, um die individuelle Klasse des Gegners zu unterbinden», sagte der Trainer. Deshalb sei es umso wichtiger, dass interne Konflikte mittlerweile ausgeräumt sind.

Der Trend ist der Feind

«Wenn man sieht, wie wir die letzten Spiele verloren haben, kann man nicht davon sprechen, dass wir schlecht motiviert oder schlecht eingestellt waren», meinte Männel. Vielmehr sorgten die Auer meist selbst für die Niederlagen, vor allem durch individuelle Fehler im Abwehrverbund, sowie mangelnde Chancenverwertung in der Offensive. «Von daher will ich dem Trainer auf gar keinen Fall den Schwarzen Peter zuschieben. Die Fehler auf dem Platz machen wir. Da ist von außen der Einfluss sehr, sehr begrenzt», betonte der Kapitän.

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Das macht die Suche nach den Gründen für die Fehler nur noch schwieriger. Liegt es an der fehlenden Qualität? Oder an der Erfahrung? Im Erzgebirge ist das aktuell die große Frage. Denn in der Hinrunde konnte Aue gegen Braunschweig einen Punkt holen, gegen Nürnberg gar gewinnen. Jetzt wurden beide Spiele verloren. Dabei ist vor allem der Trend besorgniserregend. In den vergangenen fünf Spielen kassierte Aue immer ein Gegentor mehr, als im Spiel davor - vom 1:0 Heimsieg gegen Darmstadt bis zur 1:4-Pleite in Nürnberg.

«Für uns ist ganz klar, dass wir uns nicht verstecken oder vor unseren Problemen wegrennen», sagte Männel. «Wir wollen uns dem stellen und es am Ende schaffen, über dem Strich zu stehen. Das ist das allerwichtigste in dieser Saison».

5.218 Karten sind bisher verkauft. Onlinetickets: http://tickets.fc-erzgebirge.de #AUEFCI

Posted by FC Erzgebirge Aue on Donnerstag, 8. Februar 2018
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