12. Februar 2019 / 16:37 Uhr

Marvin Kirchhöfer startet durch: Platz zwei beim heißen Saisonstart in Australien

Marvin Kirchhöfer startet durch: Platz zwei beim heißen Saisonstart in Australien

Kerstin Förster
Der Leipziger Marvin Kirchhöfer ging beim 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst an den Start. 
Der Leipziger Marvin Kirchhöfer ging beim 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst an den Start.  © R-Motorsport
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Der 24-jährige Leipziger erlebte beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst eine echte Grenzerfahrung: Ungewohnte Startzeit, fehlende Streckenkenntnis und tropische Temperaturen ließen das Rennen zum "anstrengendsten seiner Karriere" werden. 

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Leipzig/Bathurst. Die Kontraste mag er, Motorsport-Ass Marvin Kirchhöfer. Gerade erst startete der 24-Jährige in der australischen Hitze erfolgreich in die Saison, da legt der Leipziger einen Zwischenstopp in London fürs Team-Meeting ein, um dann in Nordschweden für die AMG Driving Academy cool unterwegs zu sein. „Es wird nie langweilig. Die Touren um die Welt mag ich, das ist ein toller Job“, sagte Marvin Kirchhöfer vor dem Abflug in die britische Hauptstadt.

Eine Premiere erlebte der schnelle Sachse in Down Under auf dem Mount Panorama Circuit. Gemeinsam mit seinen R-Motorsport-Teamkollegen Jake Dennis (23) und Matthieu Vaxiviere (24) konnte mit Platz zwei das beste Ergebnis für Aston Martin in der Geschichte des Bathurst 12-Stunden-Rennen erzielt werden. Das deutsch-britisch-französische Trio Kirchhöfer/Dennis/Vaxiviere war noch nie in Bathurst, etwa 200 Kilometer westlich von Sydney gelegen.

„Keiner von uns kannte die Strecke und das mit dem ältesten GT3-Design des gesamten Feldes“, so „MK“, der das Rennen als das bisher anstrengendste seiner Karriere bezeichnet. „Nicht nur die Startzeit um 6 Uhr war ungewohnt. Wir hatten während des Rennens im Fahrzeug gut 60 Grad. Aber es hat Spaß gemacht, dort um die Positionen zu kämpfen.“ Dank einer großartigen Teamleistung schaffte es die internationale Crew bis auf den Spitzenplatz. Pech, dass eine Safety-Car-Phase kurz vor Ende den Sieg beim „Liqui-Moly Bathurst 12 Hour“ kostete.

Von den Saunatemperaturen hat sich Kirchhöfer gern verabschiedet. In London testet er gerade im Simulator und wird „maßgeschneidert“ für den neuen Boliden fit gemacht. Am Wochenende geht’s dann in die eisige Kälte. Dort ist der Rennsport-Experte Kirchhöfer beim Ice Driving als Coach für Fahrspaß/Fahrsicherheit der Mercedes-Kunden am Polarkreis zuständig.

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