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Masterplan: Kein Einjahres-Ausflug

Holsteinstadion für Zweitliga-Start präpariert

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Genug der Worte, jetzt müssen Taten sprechen. 78 Tage nach dem den Aufstieg besiegelnden 1:0-Erfolg in Großaspach betritt Holstein Kiel am Sonntag (15.30 Uhr/live bei Sky) erstmals wieder neues Fußball-Terrain. Gast bei der Premieren-Show in der Zweiten Liga ist der SV Sandhausen. Auch der Kieler Anhang dürstet nach über 36-jähriger Abstinenz offenkundig nach dem Rampenlicht des Bundesliga-Unterhauses. Über 8000 Tickets wurden bislang im Vorverkauf abgesetzt.

Rund 2500 Störche-Sympathisanten hätten noch die Chance, live im Holsteinstadion dabei zu sein. Die Umbauarbeiten am Ort des Geschehens werden rechtzeitig beendet sein, doch noch am Spieltag selbst dürfte noch gehämmert und geschraubt werden.

Das Fußball-Fieber grassiert an der Förde. Auch Ralf Becker ist vor dem Liga-Auftakt befallen. „Wir wollen es genießen. Und wir wollen uns behaupten. Zeigen, dass wir in dieser Liga mithalten können. Wir hoffen, dass unsere Fans gerade in schwierigen Phasen unser zwölfter Mann sind“, sagt der KSV-Geschäftsführer Sport.

Der kreative Kopf der Störche, Dominick Drexler, formuliert stellvertretend die Stimmungslage in der Mannschaft: „Das ist ein Mix aus riesiger Vorfreude und Anspannung. Man weiß nicht genau, was auf uns zukommt.“ Erst nach zehn Spieltagen glaubt der 27-Jährige, eine stichhaltige Zwischenbilanz ziehen zu können.

Holstein-Cheftrainer Markus Anfang hofft derweil, sein Team im Rahmen der fast sechswöchigen Vorbereitung bereits zum Start auf Kurs gebracht zu haben. Die personellen Voraussetzungen sind vergleichsweise günstig. Innenverteidiger Dominik Schmidt trainierte am Freitag trotz eines leicht geschwollenen Knies über die volle Distanz mit. Rechtsverteidiger Patrick Herrmann, ebenfalls ein potenzieller Kandidat für die Anfangself, ging derweil wegen einer leichten Oberschenkelblessur in den Schongang.

Wer letztlich beim Anpfiff auf dem Rasen steht, ließ Anfang – wenig überraschend – offen. Nur soviel mochte der 43-Jährige vor der versammelten Journalistenschar bei der Abschlusspressekonferenz verraten: „Kenneth Kronholm wird im Tor stehen.“ Auf dem Feld dürften jene Akteure zum Einsatz kommen, die in der Vorsaison das Kapitel Dritte
Liga beendeten. Die Charme und Risiko zugleich beinhaltende Grundausrichtung, über Teamgeist und Taktik und ohne namhafte Neuzugänge zum erhofften Ziel zu kommen, beschert den im Unterhaus vergleichsweise unerfahrenen Störchen bundesweit den Titel „Aufsteiger der Herzen“.

Anfang und Becker beschreiben den „Kieler Weg“ pragmatischer. „Wir haben nicht die Rahmenbedingungen wie Ingolstadt. Ein klassischer Superstar würde zu unserer aktuellen Situation einfach nicht passen“, sagt Anfang. Becker ergänzt den Coach mit dem Kieler Masterplan: „Unser Aufstieg soll kein Einjahres-Ausflug werden.“

Auch Sandhausens Coach Kenan Kocak sieht seine Farben gut gerüstet. „Wir wissen aufgrund intensiver Beobachtungen, was auf uns zukommt.“ Kiel sei eine eingespielte Mannschaft mit einer guten Mischung im Kader, die gerne spielerische Lösungen sucht. Dennoch fahre der SVS mit dem Ziel in den Norden, das Spiel zu gewinnen. Zumindest diese Zielsetzung eint die Kontrahenten vom Sonntag.

Und das bieten wir Ihnen zum ersten Zweitligaspiel in Kiel seit 36 Jahren: Am Sonnabend beobachten wir das Abschlusstraining und berichten in Wort und Bild. Am Sonntag gibt’s Impressionen vor und nach dem Spiel sowie einen Bericht der 90 Minuten gegen Sandhausen. Alles zu sehen bei www.sportbuzzer.de/kiel. Wie läuft das Spiel, wer hat das Tor geschossen, wer die Gelbe Karte kassiert? Antworten auf diese Fragen bietet der Holstein-Liveticker unter www.kn-online.de/holstein-liveticker.

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