09. September 2018 / 10:56 Uhr

„Dann trifft es eben mich“: Das sagt Mats Hummels zur Rotation bei den Bayern

„Dann trifft es eben mich“: Das sagt Mats Hummels zur Rotation bei den Bayern

Redaktion Sportbuzzer
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Mats Hummels (rechts) und Bayern-Coach Niko Kovac.
Mats Hummels (rechts) und Bayern-Coach Niko Kovac. © imago/Sven Simon
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Zum Bundesliga-Auftakt saß Mats Hummels beim FC Bayern nur auf der Bank, anschließend verweigerte er Interviews. Jetzt erklärt sich der Weltmeister.

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Die Entscheidung von Bayern-Coach Niko Kovac war eine echte Überraschung: Zum Bundesliga-Auftaktspiel gegen die TSG Hoffenheim setzte er Mats Hummels auf die Bank, stellte stattdessen Niklas Süle in die Innenverteidigung der Münchner. Hummels, der auch für seine Leistung bei der WM in Russland in der Kritik stand, machte anschließend einen großen Bogen um alle Mikrofone.

Im Interview mit der Welt am Sonntag erklärt sich der Weltmeister nun – und stellt sich ausdrücklich hinter Kovac’ Rotationsprinzip: „Ich hoffe, er hält die Rotation die ganze Saison über aufrecht.“ Die Bayern hätten bis zur Winterpause nahezu durchgehend englische Wochen: „Deshalb brauchen wir den großen und qualitativen Kader und die Rotation. Da trifft es eben auch mal mich.“ Und: „Wenn ich sie bei der enormen Qualität in unserer Innenverteidigung nicht akzeptieren würde, hätte ich keine gesunde Selbsteinschätzung.“

„Das kann man von mir erwarten“

Dass er nach dem Spiel keine Interviews gegeben habe, heiße nicht, dass er die Entscheidung des Trainers nicht akzeptiert habe. „Da kann man von mir erwarten, dass ich das auch einfach mal hinnehme und im nächsten Training wieder Gas gebe.“ Im zweiten Saisonspiel beim VfB Stuttgart stand der 29-Jährige dann wieder 90 Minuten auf dem Platz.

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Hummels’ WM-Bilanz: Grüppchenbildung war nicht das Problem

Das schlechte Abschneiden des deutschen Teams bei der WM lag laut Hummels nicht an der Grüppchenbildung im Team („Die gibt es in jeder Mannschaft, genau wie im normalen Leben. Sie ist auch nicht schlimm“). Probleme wären eher die Taktik und die Qualität gewesen, die erfahrene Spieler abgeliefert hätten: „Ich bin zum Beispiel nicht glücklich mit meinem Spiel gegen Mexiko und mit meinem Kopfball gegen Südkorea kurz vor Schluss, den ich hätte verwandeln können. Im Fußball hängt es oft an Zentimetern. Und in diesem Fall war es ein Zentimeter fehlende Qualität.“

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