15. Oktober 2018 / 17:12 Uhr

Nach Matthäus-Forderung: Das sagen Manuel Neuer und Joachim Löw

Nach Matthäus-Forderung: Das sagen Manuel Neuer und Joachim Löw

Robert Hiersemann und Heiko Ostendorp
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Einen Tag vor dem Nations-League-Spiel in Paris gegen Weltmeister Frankreich äußerte sich Kapitän Manuel Neuer auf der Abschluss-Pressekonferenz und reagierte auf die Forderung von Lothar Matthäus. Bundestrainer Joachim Löw stellte sich hinter seinen Torwart.

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Ein deutlicher Konter des DFB-Kapitäns. Bayern-Torhüter Manuel Neuer ließ am Samstag in Amsterdam bei der 0:3-Pleite gegen die Niederlande die alte Sicherheit vermissen. Nach Ansicht von Lothar Matthäus müsste daher Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zwischen die Pfosten der Nationalmannschaft rücken, dies schrieb er in seiner Sky-Kolume.

Der ehemalige Gladbacher zeige "seit Jahren Weltklasse", urteilt Matthäus: "Ich finde, er hätte langsam die Chance verdient, ein wichtiges Spiel von Anfang an zu bestreiten, selbst wenn Neuer zur Verfügung stünde."

Neuer über Matthäus: "Er ist Rekordnationalspieler"

Nun reagierte Neuer auf die Forderung von Matthäus: „Ich sage nicht, dass jeder sagen kann was er will. Aber er (Matthäus; Anm. d. Red.) hat 150 Länderspiele gemacht und ist Rekordnationalspieler.“

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Neuer, der am Dienstag beim ersten Gegentreffer von Virgil van Dijk nicht gut aussah, weiter: „Es sah im letzten Spiel etwas unglücklich aus. Es war eine richtige Schussflanke. Doch wenn wir die Kopfballduelle gewinnen, sieht es anders aus. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich topfit bin, ich habe keine Probleme. Während der WM habe ich gute Leistungen gezeigt. Aber ich hatte zuletzt nicht so die Situationen, um mich auszuzeichnen. “

Neuer ist angeblich auch innerhalb des DFB-Teams nicht mehr unumstritten. Nach einem Bericht der Bild stand er während der WM im Zentrum mannschaftsinterner Diskussionen. So sollen sich einige Spieler dafür stark gemacht haben, den Kapitän durch Marc-Andre ter Stegen zu ersetzen. Neuer war vor dem Turnier rund acht Monate wegen eines Mittelfubruchs ausgefallen.

Doch Bundestrainer Joachim Löw sprach seinem langjährigen Stammtorwart auf der Pressekonferenz am Montagnachmittag in Paris sein Vertrauen aus. Löw: "Wenn man 0:3 verliert, muss man als Trainer überlegen, wie man wechselt. Manuel Neuer wird es aber nicht betreffen. Manuel wird auch morgen im Tor stehen."

Der DFB-Kader für die Spiele gegen die Niederlande und Frankreich

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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