21. August 2018 / 07:10 Uhr

Matthias Sammer mahnt den DFB: "Darum geht es!"

Matthias Sammer mahnt den DFB: "Darum geht es!"

Robert Hiersemann
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Matthias Sammer (l.) spricht über die Zukunft des DFB. 
Matthias Sammer (l.) spricht über die Zukunft des DFB.  © Imago-Montage
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Der ehemalige Sportdirektor des DFB hat sich zur Zukunft des deutschen Fußballs geäußert und spricht auch über seine externe Beraterrolle bei Bundesligaverein Borussia Dortmund. 

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Matthias Sammer kennt sich nicht nur bei Borussia Dortmund aus, wo er seit März externer Berater des Vereins ist, sondern auch beim DFB. Im Interview mit der Bild hat der 50-Jährige über die Zukunft des deutschen Fußballs auf Ebene der Nationalmannschaft gesprochen und intensiv über die Bundesliga nachgedacht.

Sammer zum Plan von DFB-Boss Reinhard Grindel, „die Mannschaft“ abzuschaffen: „Wie ich das finde, ist egal. Der Fußball ist viel komplexer. Die Spielidee, Individualisierung, eine Einheitlichkeit herstellen, Richtlinien benennen im Nachwuchsbereich und dann Fehlentwicklungen korrigieren – darum geht es. Wir hatten um die Jahrtausendwende eine ähnliche Situation. Aber ich sehe nicht die große Notwendigkeit wie damals, alles umzuschmeißen. Es müssen Justierungen vorgenommen werden. Wir müssen an die Inhalte ran.“

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Sammer weiter: „Man muss sich immer an den Besten orientieren. Weltmeister wurde Frankreich. Das heißt nicht, dass wir eine Pauschalkopie machen sollen. Aber der Weltmeister hat in Russland gezeigt, dass manchmal ein Schritt zurück drei nach vorne sind. Frankreich hat durch Individualität, Teamgeist, Geschlossenheit und Gemeinsamkeit gewonnen.“

"BVB ist ein Stück Fußball-Geschichte"

Auch zu Borussia Dortmund äußerte sich Sammer: „Entscheidend ist, dass sich die Borussia selbst besinnt, was sie stark gemacht hat, wofür der Verein steht. Der BVB ist ein großes Stück Fußball-Geschichte über mehrere Generationen hinweg. Er muss sich unter anderem auf die Kraft des Stadions und der Fans besinnen. Dem als Spieler und Verein zu dienen – wenn man das schafft, wird man Erfolg haben.“

Seine Funktion beim BVB versteht er so: „In einer großen Runde mit Aki Watzke, Michael Zorc, Sebastian Kehl, Trainer Lucien Favre und mir tauschen wir uns über alles aus, was ansteht. Ich mache das sehr gerne, bin aber ein freier Mann.“

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