26. April 2018 / 17:45 Uhr

Holstein Kiel reagiert auf Bericht über angeblich verweigerte Bundesliga-Lizenz

Holstein Kiel reagiert auf Bericht über angeblich verweigerte Bundesliga-Lizenz

Redaktion Sportbuzzer
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Kostet die Stadionfrage in Kiel die Holstein-Profis am Ende den möglichen Aufstieg?
Kostet die Stadionfrage in Kiel die Holstein-Profis am Ende den möglichen Aufstieg? © 2017 Getty Images
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Holstein Kiel spielt in der 2. Bundesliga bisher eine überragende Saison. Doch nach Informationen von Sky Sport News HD dürften die Norddeutschen im Falle einer sportlichen Qualifikation für die Bundesliga nicht aufsteigen. Der Verein bezieht Stellung.

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Update

Das wäre ein bitterer Schlag für Holstein Kiel. Nach Informationen von Sky Sport News HD dürften die Norddeutschen im Falle einer sportlichen Qualifikation für die Bundesliga im Sommer nicht aufsteigen. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) soll Kiel die entsprechende Lizenz verweigert haben. Der Verein reagierte mit einer Stellungnahme auf seiner Homepage. "Tatsache ist, dass die KSV eine Lizenz für beide Ligen unter Auflagen erhalten und bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Ausnahmegenehmigung beantragt hat, um auch in der 1. Liga im Holstein-Stadion spielen zu können. Eine Entscheidung darüber steht noch aus", heißt es dort.

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Zieht Kiel nach Hamburg um?

Knackpunkt ist die Eignung des Kieler Stadions für die Bundesliga. Holstein liegt zwar bereits eine Ausnahmegenehmigung vor, diese gilt derzeit allerdings nur für die 2. Liga. „Wir wissen, dass unser Stadion aktuell nicht erstligatauglich ist“, sagte ein Holstein-Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur und verwies auf die noch ausstehende DFL-Entscheidung zu einer etwaigen neuen Ausnahmeregelung. Laut Sky habe sich die DFL sich zwei Wochen zur Beratung und Entscheidungsfindung genommen.

Der Saisonverlauf 2017/18 von Zweitligist Holstein Kiel

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Sollte die DFL die Lizenz verweigern, könnten die Kieler einen Umzug in eines der Stadien in Hamburg in Erwägung ziehen. Dort kämen das Volksparkstadion des Hamburger SV oder das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli infrage. Möglich wäre theoretisch auch, dass die Kieler für einen Teil ihrer Heimspiele nach Hamburg ausweichen, andere Partien mit weniger Ticket-Nachfrage und geringen Sicherheitsbedenken aber im Holstein-Stadion austragen dürfen. Ein weiterer Aspekt dürften die Arbeitsbedingungen für die Medien sein. In der Bundesliga sind pro Spiel bis zu 21 Kameras im Einsatz, im Zweitliga-Spitzenspiel am vergangenen Montag gegen den 1. FC Nürnberg waren in Kiel elf Kameras positioniert.

Kiel präsentiert Ausbaupläne für Holstein-Stadion

Die „Störche“ hatten am Dienstag die aktuellen Ausbaupläne für das Holstein-Stadion präsentiert, nach denen in einem ersten Schritt von Juni an der Gästebereich umgestaltet wird. Mit dem ersten Umbau, der zur übernächsten Saison abgeschlossen sein soll, wird ein Fassungsvermögen von 15 000 Zuschauern angestrebt, das auch die von der DFL geforderte Mindestkapazität erfülle. Während der Umbauphase würden aber nur rund 10 000 Fans Platz finden. Aktuell passen etwa 12 000 Zuschauer in das Stadion.

Holstein Kiel steht drei Spieltage vor Schluss auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. Der direkte Aufstieg in die Bundesliga ist nach der 1:3-Niederlage am vergangenen Montag gegen  Nürnberg wohl nicht mehr möglich.

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