01. Juli 2018 / 15:03 Uhr

Mehr als nur Fußball: Chemie Leipzig gewinnt gegen den SK Bar Kochba mit 10:4

Mehr als nur Fußball: Chemie Leipzig gewinnt gegen den SK Bar Kochba mit 10:4

LVZ
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Mit 10:4 gewann die BSG Chemie Leipzig gegen den SK Bar Kochba Leipzig. © Sylvio Hoffmann/Kollektiv Lumen
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Das Spiel gegen den SK Bar Kochba im Rahmen des "Internationalen Fußballbegegnungsfestes" soll Zeichen setzen für Miteinander und Toleranz. Stürmer Eric Berger kommt vom SSV Markranstädt. 

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Leipzig. Steffen Hammermüller grinste: Trainingszustand gleich Null!" Am schlimmste sei es gewesen, wenn er zurück laufen musste und ihn jemand am Trikot festhielt. Der Flachs blühte nach dem Spiel der BSG Chemie gegen Bar Kochba, das im Rahmen der Internationalen Fußballbegegnungsfestes" ausgetragen wurde.

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Denn auch Marcus Aerdken und Matthias Zimmerling gehörten zu den prominenten Fußballern, welche die Mannschaft von "Bar Kochba" verstärkten - neben zwei iraelischen, zwei libanesischen, einem syrischen und einigen Landesliga-Spielern. Chemie trat mit drei, vier Stammspielern an, hatte drei, vier jüngere Testspieler dabei und schickte ansonsten mit Jens Wuttke (II. Mannschaft) und Christian Sobottka (Co erste Mannschaft) zwei Trainer auf den Rasen. Auch Sportchef Andy Müller und Urgestein Sven Schlüchtermann kickten mit. Das Spiel endete 10:4, wobei das Resultat nie im Vordergrund stand. Sehenswerte Tore gab es dennoch, wie das von Quasim, der Chemie-Torwart Heine überlupfte, oder von Sobottka, der das Tor des Tages mit einem sehenswerten Volleyknaller erzielte.

Sportlichen Erkenntnisgewinn gab es also nicht, dafür viele Gerüchte und Getuschel hinter vorgehaltener Hand, was neue Spieler betrifft. Der Markranstädter Eric Berger, so verkündete die BSG am Sonntag, wird unter Vertrag genommen, womit man Stürmer Nummer zwei im Kader hat. Der 20-Jährige begann als Kind beim FC Sachsen und spielte später fünf Jahre bei RB. Sein erster Eindruck bei Chemie: "Super offen, total freundlich! Man hat natürlich die gestandenen Spieler in der Mannschaft, denen man mit Respekt gegenüber treten muss. Aber es gibt auch viele junge Spieler, das ist eine gute Mischung, das macht Spaß." Seine Stärke sieht er in der Schnelligkeit.

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Verlassen wird Chemie nun doch Flügelstürmer Niclas Ludwig, den es zur Freundin nach Hamburg zieht. Bis zuletzt hatte man gehofft, dass man den talentierten Stürmer halten kann. Auch im Fall Bury soll es nun schnell eine Entscheidung geben - die Zeit drängt, man will sich natürlich nun konzentriert einspielen für die neue Saison.

Mehr sehen konnte man am Freitagabend beim Testspiel gegen Bischofswerda. Eine starke Vorstellung der Leutzscher konnten die 450 Besucher sehen, ein leistungsgerechtes 1:1 stand zu Buche. "Dabei hatten wir fast nur Testspieler im Team", freute sich Vorsitzender Frank Kühne, der sich noch vor dem Spiel zu Gesprächen mit Sascha Rode und Sportchef Andy Müller zurück zog. Auch hier wird eine Entscheidung zeitnah erwartet. Kühne ist sich sicher: "Wir werden wieder eine sehr starke Mannschaft haben. Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison!"

Was sich vor und nach dem Spiel in Leutzsch abspielte, wurde vom Famillienportal "Tüpfelhausen e.V." wieder liebevoll organisiert. Eine israelische Jugendmannschaft war u.a. zu Gast, als es Vorträge zum Arbeitersport und zu jüdischen Vereinen in Deutschland gab. Referent und Schulleiter Eike Stiller aus Bielefeld brachte es auf den Punkt: "Wenn man für den Frieden auf der Welt etwas tun will, muss man sich kennen lernen, dann merkt man, dass die anderen genau so drauf sind wie man selbst!" Im Rahmen des "Max- und Leo-Bartfeld-Pokals" treten die Nachwuchs-Kicker auf dem Gelände des Sächsischen Fußball-Verbandes gegeneinander an.

Abschluss des Dreierpack-Test-Wochenendes: Im Spiel gegen den TuS Pegau 1903 gewann die wieder mit vielen Testspielern besetzte Mannschaft der BSG Chemie sicher mit 14:0.  Das Spiel war Bestandteil der Feierlichkeiten zum Vereinsfest "115 Jahre TuS Pegau", die Laune demenstprechend gut und der Empfang herzlich. (Was unter Umständen auch daran liegen könnte, dass der Verantwortliche für das chemische Mitgliederwesen, Hans Jerke, im TuS seinen ersten Heimatverein hat und selbst auch als Mannschaftskapitän auflief.)

Jens Fuge/Frank Schober

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