10. Juli 2018 / 12:02 Uhr

Arsène Wenger: Mesut Özil hat bei der WM „mit angezogener Handbremse gespielt“

Arsène Wenger: Mesut Özil hat bei der WM „mit angezogener Handbremse gespielt“

Redaktion Sportbuzzer
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Arsène Wenger und Mesut Özil arbeiteten rund fünf Jahre beim FC Arsenal zusammen.
Arsène Wenger und Mesut Özil arbeiteten rund fünf Jahre beim FC Arsenal zusammen. © imago/PRiME Media Images
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Trainer Arsène Wenger hat sich zu den WM-Auftritten seines früheren Arsenal-Schützlings Mesut Özil geäußert und sieht für die enttäuschende Leistungen des deutschen Spielmachers in Russland einen klaren Erklärungsansatz.

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Arsène Wenger hat die WM-Auftritte von Mesut Özil offenbar mit einer gehörigen Portion Unbehagen verfolgt. „Ich habe gedacht, dass das nicht der Özil ist, den ich kenne. Seine Leistungen waren okay, aber ich denke, dass er nicht befreit aufspielen konnte. Er hat bei dieser WM ein wenig mit angezogener Handbremse gespielt“, sagte der Trainer bei beIN Sports. Özil und Wenger hatten bis zum Rücktritt des Coaches nach der abgelaufenen Saison rund fünf Jahre beim FC Arsenal zusammengearbeitet. Der Trainer war dabei immer großer Fan und Förderer des deutschen Spielmachers. Folglich hat er auch eine Erklärung für Özils WM-Leistungen.

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„Ich kenne Özil gut, er ist ein fantastischer und außergewöhnlicher Fußballer. Aber er und Gündogan haben darunter gelitten, was vor der WM passiert ist“, sagte Wenger und spielte auf die bis heute andauernde Debatte um das gemeinsame Foto mit Özil, Man-City-Profi Ilkay Gündogan und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an. Die beiden deutschen Nationalspieler wurden und werden für die Aktion hart kritisiert. Während sich Gündogan öffentlich erklärte und ein wenig aus der Schusslinie geriet, steht Özil noch immer unter Druck. Zuletzt hatte DFB-Präsident eine öffentliche Erklärung des DFB-Spielmachers gefordert.

„Özil kann keine Konflikte gebrauchen“

„Özil ist jemand, der die volle Unterstützung benötigt und keine Konflikte gebrauchen kann“, sagte Wenger. „Als ich ihn spielen sah, gab es immer wieder Situationen, als er nach vorn hätte gehen können.“ Stattdessen habe der Mittelfeldspieler häufig die sichereren Varianten gewählt. Ob Özil auch künftig für die DFB-Elf auflaufen wird, ist weiter unklar. Zuletzt hatte ihm sein Vater Mustafa in der Welt zum Rücktritt geraten.

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