15. August 2018 / 11:29 Uhr

Michael Kölmel kehrt zur BSG Chemie Leipzig zurück

Michael Kölmel kehrt zur BSG Chemie Leipzig zurück

Guido Schäfer
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Mit diesem Trikot wird die BSG Chemie zum DFB-Pokalspiel gegen Jahn Regensburg auflaufen.
Mit diesem Trikot wird die BSG Chemie zum DFB-Pokalspiel gegen Jahn Regensburg auflaufen. © LVZ / privat
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Der Medienunternehmer tritt beim DFB-Pokalspiel gegen Jahn Regensburg am Wochenende als Trikotsponsor der Leutzscher Hausherren auf.

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Leipzig. Alte Liebe rostet auch in Sachen Fußball nicht. Jüngster Beweis aus der Stadt der Fußball(Helden): Medienunternehmer Michael Kölmel hat sein Herz für den Leutzscher Fußball wiederentdeckt und sponsert auf nahezu hollywoodreife Weise das DFB-Pokalspiel von Chemie Leipzig gegen Zweitligist Jahn Regensburg (Sonntag, 15.30 Uhr). Der frühere strategische Partner des FC Sachsen, der in den 2000er Jahren rund um den Alfred-Kunze-Sportpark viel Geld in den Sand gesetzt hat und von den FCS-Club-Bosse nicht immer fein behandelt wurde, springt auf die Heldenbrust des Oberligisten. Und zwar wie es sich für einen Cineasten wie Kölmel gehört - mit Werbung für seinen neuen Film „Verliebt in meine Frau“ (Weltfilm, Kinostart 11. Oktober).

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Den Deal eingerührt hat Ex-FC-Sachsen-Manager Uwe Thomas, 58, der seinen erstarkten Chemikern seit zweieinhalb Jahren mit Rat und Tat beiseite steht. Unternehmer Thomas (B + T, Fenster + Türen) ist Trikotsponsor der Chemiker, räumt die Brust für den Pokal-Knüller gegen das Team des ehemaligen RB-Trainers Achim Beierlorzer. Vereinsvorstand Frank Kühne: „Chemie muss zurück in die Regionalliga, dazu braucht es jede Menge harte Arbeit, viele Helfer und Öffentlichkeit.“ Letztere soll und wird Kölmels ungewöhnliche PR-Maßnahme herstellen. Der Mathematiker will nicht mehr näher auf das einstige grün-weiße Millionengrab eingehen. „Wir leben im Hier und Heute. Und soweit ich das beurteilen kann, wird jetzt in Leutzsch seriös gearbeitet. Da steuere ich gerne einen Teil bei.“ Kölmels Film „Verliebt in meine Frau“ mit dem legendären Gérard Depardieu in der Hauptrolle hat mit Liebe, Sünde, Leidenschaft zu tun. Kölmel: „Passt also wunderbar zum Fußball.“ Übrigens. Am 31. August 2005 prangte schon einmal ein Kölmelscher Filmtitel auf einer Fußballer-Brust. Beim Pokal-Fight des FC Sachsen gegen Dynamo Dresden. Damals pilgerten knapp 32.000 Fans ins Zentralstadion und sahen einen Dynamo-Sieg nach Elfmeterschießen.

Chemie Leipzig würde Kölmel liebend gerne auch über den Pokal-Tag hinaus an seiner Seite wissen. Und vielleicht heißt der nächste Kinohit: „Verliebt in Chemie.“ Gut zu wissen: Kölmel hat unlängst die Red-Bull-Arena an RB Leipzig und die Red Bull GmbH verkauft, muss seitdem nicht mehr jeden Euro vorm Ausgeben gesondert betrachten.

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