12. September 2018 / 22:15 Uhr

Wegen Michael Schumacher: "Orgasmus"-Gefühl bei Ex-Formel-1-Fahrer Liuzzi

Wegen Michael Schumacher: "Orgasmus"-Gefühl bei Ex-Formel-1-Fahrer Liuzzi

Redaktion Sportbuzzer
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Vitantonio Liuzzi und Michael Schumacher: Ein Zweikampf in San Marino 2005 sorgt beim Italiener noch heute für Freude.
Vitantonio Liuzzi und Michael Schumacher: Ein Zweikampf in San Marino 2005 sorgt beim Italiener noch heute für Freude. © imago
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Dieses Erlebnis wird Vitantonio Liuzzi nie vergessen: In einem Interview hat der ehemalige Formel-1-Fahrer für Red Bull erklärt, wie Michael Schumacher ein "Orgasmus"-Gefühl bei ihm auslöste.

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Wie bitte?! Vitantonio Liuzzi ist einer der Formel-1-Fahrer, die wohl nur noch eingefleischte Fans kennen. Im Jahr 2005 fuhr er für Red Bull Racing, später für Toro Rosso. Nach 80 Starts und 26 Karrierepunkten fuhr er schließlich im Jahr 2011 beim kurzlebigen Hinterbänkler-Team HRT sein bis dato letztes Rennen in der Königsklasse. Jetzt macht die ehemalige italienische Nachwuchshoffnung mit einer kuriosen Anekdote über den siebenfachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher auf sich aufmerksam.

In einem Interview mit der offiziellen Webseite formula1.com sprach er über ein besonderes Erlebnis mit Legende Schumacher, der im Dezember 2013 schwer verunglückte. Der heute 37 Jahre alte Rennfahrer erinnere sich noch immer gern an den Grand Prix von San Marino in Imola 2005. Der Zweikampf mit dem Rekordweltmeister habe sich "wie ein Orgasmus" angefühlt, so Liuzzi.

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Liuzzi: So kam es zum Orgasmus-Gefühl

Was war passiert? In der Saison 2005 war Schumachers Ferrari nach über fünf Jahren totaler Dominanz ein wahrer Reinfall. Renault um den späteren Weltmeister Fernando Alonso und McLaren um Kimi Räikkönen waren das Maß aller Dinge - vor allem wegen der Reifen, die über eine komplette Renndistanz halten mussten und nur bei extremer Beschädigung gewechselt werden durften. Ferraris Reifenlieferant Bridgestone war den Michelin-Teams unterlegen.

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Ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel in Imola qualifizierte sich Schumacher (auch wegen eines Rutschers im Qualifying) nur für Platz 13 - und damit in Regionen, wo damals die Red-Bull-Piloten beheimatet waren. Liuzzi erkannte seine Chance und überholte seinen Kindheits-Helden in der ersten Runde. Nach einem Fehler eroberte der Deutsche zwar die Position zurück. Dennoch für den ehemaligen Kart-Champion eine Erinnerung fürs Leben: "Das war eine tolle Zeit, denn Michael war damals bereits ein Held. Und ich fuhr noch dazu vor meinem eigenen Publikum", so der Italiener. Auch deshalb habe sich die erste Runde "wie ein Orgasmus" angefühlt.

Schumacher wird noch Zweiter in Imola

Noch heute schwärmt Liuzzi: "Ich glaube nicht, dass er damit gerechnet hatte, dass ich mit ihm kämpfe. Er war jedenfalls überrascht." Später ließ er ihn jedoch ziehen. "Ich wollte sein Rennen nicht mehr stören, denn er hatte ja dieses Problem im Qualifying und kämpfte um den Sieg", so ehemalige Teamkollege von David Coulthard. Er beendete das Rennen auf Platz zwei, während Schumacher im Duell mit Alonso um den Sieg knapp den Kürzeren zog.

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