08. September 2018 / 21:43 Uhr

Miersdorf/Zeuthen scheidet nach guter Leistung aus (mit Bildergalerie)

Miersdorf/Zeuthen scheidet nach guter Leistung aus (mit Bildergalerie)

Oliver Schwandt
Christopher Groll (r., TuS) lässt Eintracht-Keeper Florian Peka beim frühen 1:0 nicht den Hauch einer Abwehrchance.
Christopher Groll (r., TuS) lässt Eintracht-Keeper Florian Peka beim frühen 1:0 nicht den Hauch einer Abwehrchance. © Oliver Schwandt
Anzeige

AOK-Landespokal: Eintracht-Team verliert gegen TuS Sachsenhausen mit 1:4.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Fußball-Landesligist SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen ist in der zweiten Runde des Landespokals aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Auf dem heimischen Sportplatz am Wüstemarker Weg verlor das Team gegen den Brandenburgligisten TuS Sachsenhausen mit 1:4 (1:2). Trotz der Niederlage war Trainer Felix Bigalke, der zusammen mit Alexander Schröder die Truppe coacht, mit dem Auftritt seiner Jungs sehr zufrieden.

„Ich denke, wir haben heute unser bisher bestes Saisonspiel gemacht. Mit der gezeigten Vorstellung hat die Mannschaft die entsprechende Antwort auf die Pleite vor einer Woche gegen den VfB Hohenleipisch gegeben“, erkannte Bigalke, „leider haben uns die individuellen Fehler das Genick gebrochen. Mich hat gefreut, dass wir  etliche gute Möglichkeiten herausgespielt haben. Wenn man die sich bietenden Chancen jedoch nicht nutzt, dann kannst du so eine Begegnung gegen einen vor dem Tor sehr effektiven Gegner nicht gewinnen.“

In Bildern: Eintracht Miersdorf/Zeuthen unterliegt TuS Sachsenhausen in der zweiten Runde des AOK-Landespokals mit 1:4.

Zur Galerie
Anzeige

Die 137 Zuschauer hatten es sich noch nicht so richtig auf ihren Sitzen bequem gemacht, da zappelte das Leder bereits das erste Mal im Miersdorfer Tor. Nach einem Schuss von Leon Weigt aus 25 Metern an die Latte sprang der Ball Christopher Groll vor die Füße. Aus vier Metern ließ er Eintracht-Keeper Florian Peka nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit (1.). Die Gastgeber zeigten sich aber relativ unbeeindruckt aufgrund des frühen Rückstandes und übernahmen ihrerseits das Kommando auf dem Feld. Nach acht Spielminuten jagte Niklas Goslinowski den Ball von der Strafraumkante an den linken Innenpfosten. Von diesem klatschte er zu Jan Wolter, der aus drei Metern das Kunststück fertigbrachte, das Leder an die Querlatte zu schießen.

Die zweite große Möglichkeit für die Dahmeländer ließ Goslinowski leichtfertig liegen, als er mutterseelenallein vor TuS-Torwart Stefan Demuth auftauchte. Der ehemalige Schlussmann des SV Falkensee-Finkenkrug hatte nicht wirklich große Mühe, den schwachen Abschluss des Miersdorf-Angreifers zu entschärfen (19.). Ziemlich großes Glück hatte der Brandenburgligist, als nach einem klaren Foul von Danilo Pressmann im Strafraum an Wolter Schiedsrichter Eric Tegge nicht auf Elfmeter entschied. „Den kann man durchaus pfeifen“, sagte Marc Flohr, Co-Trainer von TuS Sachsenhausen.

Bei einem Befreiungsschlag im generischen Strafraum wurde der Eintracht-Verteidiger am Rücken getroffen

Die Truppe aus Oberhavel war in ihrer Chancenauswertung einfach abgebrühter. Als Sinisa Kresovic ein Luftduell am Fünfer verlor, kam der Ball zu TuS-Kapitän Andor Müller, der diesen aus acht Metern gekonnt zum 2:0 in die Maschen schob (35.). 180 Sekunden vor den Halbzeitpfiff machte Kresovic, zwar etwas unfreiwillig, seinen Fehler wieder wett. Bei einem Befreiungsschlag im generischen Strafraum wurde der Eintracht-Verteidiger am Rücken getroffen. Von diesem rollte das Leder zum 1:2-Anschlusstreffer ins TuS-Tor . Fünf Minuten waren im zweiten Spielabschnitt erst gespielt, als die Truppe von Coach Oliver Richter endgültig für klare Verhältnisse sorgte.

Nach einer Eingabe von der linken Seite stand erneut Kroll im Zentrum völlig blank. Der Stürmer, der den Vorzug vor dem unter der Woche erkrankten Paul Döbbelin bekam, erzielte mit einem trockenen Volleyschuss seinen zweiten Treffer – 1:3 (50.). Elf Minuten später verschätzte sich Kresovic nach einem weit nach vorn geschlagenen Ball gewaltig. Andor Müller ließ sich nicht zweimal bitten und staubte zum 4:1-Endstand ab. Das Eintracht-Team musste in den folgenden Spielminuten dem hohen Tempo Tribut zollen und Sachsenhausen machte mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken nicht mehr als nötig.

„Wir haben die Miersdorf von der ersten Minute an sehr ernst genommen, da wir auf ihrer Anlage nie so richtig gut ausgesehen haben“, sagte Richter nach dem Match, „die Schwäche bei dem SC Eintracht sind halt seine Abwehrprobleme, die wir  gekonnt ausgenutzt haben. Unser Saisonstart war nicht wirklich gut, deshalb legen wir jetzt den Fokus wieder auf die Meisterschaft.“

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Peka, Alisch, Bernhardt, Reichardt, Goslinowski (73. Westphal), Romrig (73. Soost), Wolter, Veit, Schmidt, Greib (31. Aldeef), Kresovic

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt