04. Dezember 2018 / 10:00 Uhr

Mit der dritten Heimpleite in Folge geht der TSV Bordesholm in die Winterpause

Mit der dritten Heimpleite in Folge geht der TSV Bordesholm in die Winterpause

Reinhard Gusner
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek (re.) wird von Inters Tino Kern ausgebremst.
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek (re.) wird von Inters Tino Kern ausgebremst. © Reinhard Gusner
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Das hatte man sich beim TSV Bordesholm ganz anders vorgestellt: Die Bordesholmer erlaubten sich beim 1:2 gegen Inter Türkspor Kiel einen weiteren Ausrutscher auf eigenem Platz und verabschieden sich so nach einem insgesamt sehr erfolgreichen Jahr mit der dritten Heimniederlage hintereinander in die dreimonatige Winterpause der Fußball-Oberliga.

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„Das ist natürlich sehr ärgerlich, mit einem Negativerlebnis in die extrem lange Pause zu gehen“, resümierte der Bordesholmer Coach Björn Sörensen. Er hätte sich mit seiner Mannschaft nach den beiden Pleiten zuvor auf eigenem Platz gerne mit einem Sieg von den heimischen Fans verabschiedet. Das wäre auch möglich gewesen, hätte man die wenigen klaren Einschussmöglichkeiten (Jasper Bandholt, Sebastian Klimmek) genutzt. So aber gingen die Schüsse nach hinten los. Das begann in der 62. Minute, als Türkspors Kevin Wendt auf der Torlinie einen Einschlag in das Kieler Gehäuse verhinderte und im direkten Gegenzug ein harmlos erscheinender Schuss von Inters Aladji Barrie unter dem Bordesholmer Keeper Patrick Dahmen hindurch zur Gästeführung ins Netz rauschte. Dahmen verhinderte danach reaktionsschnell einen höheren Rückstand, fing sich aber doch das 0:2 (Erdogan Cumur/84.) ein, das Malte Lucht mit seinem sechsten Saisontreffer (90.) nur noch verkürzen konnte.

Von einem Heimkomplex wollte Björn Sörensen bei einer Bilanz von drei Siegen und sechs Niederlagen auf heimischem Geläuf nicht sprechen, räumte aber ein: „Auswärts geht’s leichter für uns. Gegen Inter Türkspor fehlte uns auch das Matchglück.“ Damit blieb als eine der wenigen positiven Erkenntnisse, dass der junge Lauritz Molt bei seinem ersten Saisoneinsatz von Beginn an in der Abwehr zu gefallen wusste.

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