05. Mai 2018 / 17:24 Uhr

Mit Kapitän Kaiser aus der Krise: RB Leipzig weiter auf Europa-Kurs

Mit Kapitän Kaiser aus der Krise: RB Leipzig weiter auf Europa-Kurs

Anne Grimm
LEIPZIG,GERMANY,05.MAY.18 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs VfL Wolfsburg. Image shows the rejoicing of RB Leipzig with Timo Werner (RB Leipzig). Photo: GEPA pictures/ Sven Sonntag - For editorial use only. Image is free of charge.
RB Leipzig deklassiert den VfL Wolfsburg: Jubel nach dem 2:0 durch Timo Werner © GEPA pictures
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Versöhnlicher Abschluss im letzten Heimspiel der Saison: RB Leipzig schießt den VfL Wolfsburg dank eines Doppelpacks von Ademola Lookman sowie Toren von Timo Werner und Jean-Kevin Augustin ab und hat die Teilnahme an der Europa League am letzten Spieltag weiterhin selbst in der Hand.  

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Leipzig. RB Leipzig schießt sich mit einem 4:1 (2:0)-Sieg aus der Krise und den VfL Wolfsburg noch tiefer in Abstiegsnöte. Angeführt von Kapitän Dominik Kaiser stößt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl am Samstag nach fünf sieglosen Spielen vor 41.487 Zuschauern im heimischen Stadion den Bock endlich um. Die Leipziger verteidigen mit dem Erfolg ihren sechsten Tabellenplatz und haben die Teilnahme an der Europa League am letzten Spieltag damit weiterhin in der eigenen Hand. Sogar die Qualifikation für die Champions League ist noch drin.

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Das befreiende 1:0 schießt Ademola Lookman nach 24 Minuten. Timo Werner beendet seine Torlosflaute in der Bundesliga nach sieben Wochen beim Treffer zum 2:0 (34.). Kurz nach der Pause trifft Wolfsburgs Daniel Didavi zum Anschluss – 2:1. Leipzig und Lookman finden mit dem 3:1 eine rasche Antwort (53.). Jean-Kevin Augustin sorgt nach 63 Minuten mit dem 4:1 bereits für die Entscheidung.

RB Coach Ralph Hasenhüttl war dementsprechend zufrieden: „Was heute den großen Unterschied zu den letzten Wochen ausgemacht hat war einfach die Effektivität vor dem Tor. Wir haben uns dann auch mit vier Toren belohnt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal in den letzten 20 Minuten so ruhig da unten gestanden habe. Einen Kampf müssen wir jetzt noch ausüben und dann werden wir sehen, was wir für die Saison kriegen.“

Sein Gegenüber Bruno Labbadia zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht: „Wir sind top herausgekommen, haben dann aber zu wenig Kapital aus dem Ballgewinn geschlagen. Bei Leipzig besteht immer die Gefahr, in den Konter zu laufen. Leider hat Leipzig seine Qualitäten dann auch ausgespielt.“

Kaiser zum Abschied in der Startelf und als Kapitän

Bei seinem letzten Heimspiel nach sechs Jahren im Trikot von RB Leipzig steht Dominik Kaiser in der Startelf auf der Zehnerposition und trägt sogar die Kapitänsbinde. Im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Mainz vor einer Woche gibt es drei weitere Veränderungen: Ibrahima Konate ersetzt den gesperrten Willi Orban in der Innenverteidigung, Jean-Kevin Augustin spielt für Yussuf Poulsen im Sturm, Bernardo beginnt für Stefan Ilsanker auf der Außenverteidigerposition.

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Der abstiegsbedrohte VfL lässt die Gastgeber das Spiel machen, lauert dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte auf Konter. In der ersten Umschaltsituation nach zehn Minuten sind die Leipziger in der Abwehr gut positioniert, der Schuss von Origi ist kein Problem für RB-Keeper Gulacsi. Die erste Chance für das Hasenhüttl-Team nach einer Viertelstunde: Lookmans Abschluss wird in letzter Sekunde von Wolfburgs Knoche abgeblockt.

Bei beiden Mannschaften ist die Verunsicherung der vergangenen Wochen zu sehen. Doch eine schöne Kombination ist der Brustlöser in den Leipziger Reihen: Bernardo schickt Augustin auf der linken Seite, der legt mustergültig für Lookman auf, der 20-Jährige drückt den Ball in die Wolfsburger Maschen (24.). Nach einer halben Stunde jubeln die Zuschauer schon wieder – doch Augustin steht bei seinem Treffer im Abseits.

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Werner beendet seine Flaute

Der Gastgeber lässt sich davon nicht beeindrucken. Denn der VfL verteidigt so dilettantisch, wie RB in den vergangenen Wochen. Werner steht in der Mitte vollkommen frei, zieht aus etwa zwölf Metern ins linke untere Eck zum 2:0 ab. Es ist der erste Bundesligatreffer des Nationalstürmers seit dem 18. März.

Im zweiten Durchgang geht es auf der anderen Seite ganz fix: Eine halbhohe Hereingabe in den Leipziger Strafraum nutzt Didavi zum 2:1-Anschlusstreffer. Doch die Antwort folgt nur fünf Minuten später: Werner holt sich im Sprint einen schwachen Rückpass des VfL, umkurvt seinen Gegenspieler und legt auf den freien Lookman ab – der schiebt völlig unbedrängt zum 3:1 ein.

RB drückt weiter, Wolfsburg taumelt und fällt: Werner schießt Demme an, von dessen Bein der Ball in den Laufweg von Augustin springt. Der Franzose ist frei vor Wolfsburgs Keeper und schließt locker zum 4:1 ab. Doppelwechsel beim Gastgeber: Poulsen und Laimer, der nach seinem Muskelriss erstmals wieder im Kader steht, kommen für Augustin und Bernardo.

Der Drops ist gelutscht. Die RB-Fans können den sonnigen Nachmittag feierlich ausklingen lassen. Das komplette Stadion steht, als Kaiser zum letzten Mal im eigenen Stadion ausgewechselt wird – Sprechchöre für den dreifachen Aufstiegshelden hallen durchs Rund.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi – Bernardo (68. Laimer), Konate, Upamecano, Klostermann - Kampl, Demme (C), Lookman, Kaiser - Werner, Augustin (66. Poulsen)

VfL: Casteels - Uduokhai, Bruma Knoche (46. Dimata), William – Arnold (C), Guilavogui - Steffen, Didavi (68. Rexhbecaj), Brekalo - Origi

Tore: 1:0 Lookman (24.), 2:0 Werner (34.), 2:1 Didavi (48.), 3:1 Lookman (53.), 4:1 Augustin (63.)

Zuschauer: 41.487

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