14. September 2018 / 09:25 Uhr

Mit neuem Spirit und Hoffnungsträger Janzer: Eintracht will den ersten Sieg

Mit neuem Spirit und Hoffnungsträger Janzer: Eintracht will den ersten Sieg

Alex Leppert
Die Krise bei Eintracht Braunschweig soll am Freitag ein Ende finden.
Die Krise bei Eintracht Braunschweig soll am Freitag ein Ende finden. © imago/foto2press
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Schon nach sieben Spielen wächst der Druck auf Eintracht Braunschweigs Trainer Hendrik Pedersen. Die Löwen stehen auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga und wollen am Freitagabend dank intensiver Arbeit im Trainingslager die Wende gegen Carl Zeiss Jena schaffen.

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Für den Begriff Schicksalsspiel ist es in der siebten Runde sicher noch etwas früh. Aber in der Partie gegen Carl Zeiss Jena am Freitag (19 Uhr) geht es für Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig schon um vieles. Das Tabellenschlusslicht will (und braucht) den ersten Sieg.

"Natürlich gibt es Druck, aber ich habe großes Vertrauen in meine Spieler", sagt Trainer Henrik Pedersen. Mittlerweile wird auch er kritischer als noch zu Saisonbeginn gesehen. Ein häufig geäußerter Vorwurf: Der Däne beharre auf seiner Spielidee, anstatt seine Ausrichtung den vorhandenen Spielern und vor allem den Gepflogenheiten der rauen 3. Liga anzupassen.

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​Pedersen lobt Arbeit im Trainingslager

"Wir möchten insgesamt effektiver werden. Weiterhin werden wir aggressiv pressen und hoch attackieren", erteilt der Coach allen eine Absage, dir jetzt rustikalen Mauerfußball erwarten. Was ihm Recht gibt: In den ersten Partien funktionierte das System eigentlich ganz gut – inzwischen haben die sieglosen Blau-Gelben wohl vor allem ein Kopfproblem.

"Wenn du nicht 100 Prozent bei der Sache bist, kannst du keine Top-Leistung bringen", hat Pedersen erkannt und das Kurz-Trainingslager in Wesendorf daher nicht nur als fußballerische Weiterbildung gesehen: „Wir kommen hochkonzentriert zurück, die Jungs haben gut gearbeitet." Das Trainingslager sei ein nächster Schritt gewesen, "sowohl spielerisch als auch menschlich", sagt Pedersen.

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Schon bei den Tests in Barleben (5:0) und beim HSV (1:2) habe er Fortschritte gesehen: "In den Testspielen habe ich meine Mannschaft wiedererkannt, Mentalität und Einstellung haben gestimmt." Verzichten muss der Däne voraussichtlich weiter auf seinen Landsmann Frederik Tingager. Den Verteidiger plagen noch immer Probleme an der Leiste, somit dürfte der zuletzt in die Kritik geratene Felix Burmeister auch diesmal wieder auflaufen. Ob in einer Vierer- oder Dreierkette? Das bleibt abzuwarten, schließlich wollte Pedersen in der Länderspielpause auch andere Systeme als das bisher praktizierte 4-3-3 einstudieren.

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​Neuzugang Janzer wohl direkt in der Startelf

Als ziemlich sicher gilt, dass Neuzugang Manuel Janzer sein erstes Pflichstpsiel für die Blau-Gelben bestreiten wird. Auch er soll mithelfen, mehr Torgefahr zu entwickeln. Zum Gegner: Jena kommt als Tabellensechster und löste am Donnerstag in Wesendorf die Braunschweiger als Hotelgäste ab. Und das unter anderem mit einem hochmotivierten Phillip Tietz. Der war bei der Eintracht zum Profi geworden, bekam vor einem halben Jahr aber die Freigabe.

"Ich hatte zu den Verantwortlichen kein gutes Verhältnis mehr", sagt der 21-Jährige und kündigt im Vorfeld des Spiels am Freitagabend an: "Wir müssen dort eklig auftreten." Wie das geht, das zeigte der Angreifer zuletzt gegen Zwickau, als er mit einer Schwalbe den siegbringenden Elfer herausholte.

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