18. Februar 2018 / 20:53 Uhr

Mit Schiri-Rekord zum Ehrenamtssieg

Mit Schiri-Rekord zum Ehrenamtssieg

Redaktion Sportbuzzer
Urkunden und Uhren für die Geehrten: Das Gruppenbild zeigt (hinten von links) Albert Brandes, Ulf Gnoyke, Stephan Friehe, Volker Hintzen, Heike Hansen, Marco Schmidt, Benjamin Stolze (Fußballheld), Matthias Schaper (Ehrenamtssieger) und Kreischef Hans-Hermann Buhmann.
Urkunden und Uhren für die Geehrten: Das Gruppenbild zeigt (hinten von links) Albert Brandes, Ulf Gnoyke, Stephan Friehe, Volker Hintzen, Heike Hansen, Marco Schmidt, Benjamin Stolze (Fußballheld), Matthias Schaper (Ehrenamtssieger) und Kreischef Hans-Hermann Buhmann. © Hendrik Denkmann
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Matthias Schaper vom TSV Arminia Vöhrum hat in der Saison 2016/2017 mehr als 100 Fußball-Spiele als Schiri geleitet – das war Spielzeit-Rekord. Da sich der 49-Jährige zudem noch als Leiter der Jugend-Fußball-Abteilung des TSV Arminia engagiert und Jugend-Teams betreut, hat ihn der Kreisverband jetzt zu Peines Ehrenamtssieger gekürt.

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Ihr Einsatz ist vielleicht kostenlos, aber wahrlich nicht umsonst: Bei der Arbeitstagung des Fußball-Kreisverbands wurden die gewürdigt, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für ihren Verein engagieren. Fußball-Kreisverbands-Chef Hans-Hermann Buhmann und sein Stellvertreter Stephan Friehe zeichneten Samstag im Woltorfer Landkrug fünf besonders engagierte Ehrenamtliche aus. Zum Ehrenamtssieger gekürt wurde Matthias Schaper, der bei Arminia Vöhrum nicht nur die Jugend-Fußball-Abteilung leitet.

Der Allrounder: Arminia Vöhrums Jugendfußball-Leiter Matthias Schaper betreut nicht nur seit vielen Jahren mehrere Jugendmannschaften gleichzeitig, er engagiert sich auch als Schiedsrichter im Jugend- und Herrenbereich. Mehr als 100 Spiele hat er in der Saison 2016/2017 geleitet – das war Spielzeit-Rekord. „Ich habe meine fertig gepackte Tasche immer im Kofferraum liegen. Wenn einer der Ansetzer mich anruft, kann ich fast immer auf Abruf zu den Sportplätzen fahren“, erzählte Schaper, der sich zudem dazu bereit erklärt hat, die Heimspiele der Vöhrumer Ü40 zu pfeifen. „Nicht nur auf dem Platz ist Schaper aktiv, auch in der Halle leistet er als Hallenspielleiter hervorragende Arbeit“, hob Kreis-Vize Stephan Friehe hervor.

Der Frühstarter: Vor 17 Tagen feierte Benjamin Stolze seinen 31. Geburtstag – ehrenamtlich engagiert er sich trotz seines jungen Alters aber schon seit elf Jahren. Der Lohn: Der Fußball-Kreisverband überreichte ihm die Auszeichung „Fußball-Held“, ein Preis für junge Ehrenamtliche. Der DFB spendiert allen Kreissiegern eine fünftägige Bildungsreise nach Spanien.

Seit 2007 betreut Stolze als Spielertrainer die 2. Herren-Mannschaft des TSV Wipshausen und trainiert seit sieben Jahren zudem Mädchen-Mannschaften des Vereins und gehört zum Trainer-Stab der Frauen-Mannschaft der FSG Didderse/Wipshausen. „Das Besondere ist, dass er mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausführt, was in seinen jungen Jahren nicht selbstverständlich ist. Deshalb ist diese Auszeichnung sehr verdient“, lobte Kreis-Vize Friehe den Wipshausener.

Der Platzwart: Den 77-jährigen Albert Brandes begrüßen selbst die jungen Fußballer des TSV Rot-Weiß Schwicheldt anerkennend mit Handschlag. Denn sie wissen – ohne den ehreamtlichen Einsatz des Urgesteins könnten sie vermutlich nicht auf so einer gepflegten Sportanlage spielen. Albert Brandes ist seit 25 Jahren Platzwart des TSV Rot-Weiß. „Bei Wind und Wetter ist er auf dem Platz zu finden. Vom Büsche schneiden bis Tornetze flicken reichen seine Tätigkeiten, die er mit Freude verrichtet“, würdigte der Kreis-Ehrenamtsbeauftragte Stephan Friehe den Schwicheldter.

Der Frauenfußball-Förderer: Volker Hintzen hat mit seiner engagierten Arbeit als Trainer von Mädchen- und Frauenmannschaften zum großen Aufschwung dieser Sparte beim TSV Wipshausen und der FSG Didderse/Wipshausen beigetragen. Fußball, das ist Hintzens großes Hobby. Nach seiner Zeit als Spieler übernahm er auch im Herrenbereich mehrere Trainertätigkeiten.

Der Überzeuger: Dass für den TSV Meerdorf noch zwei Herren-Mannschaften auf Punkte- und Torejagd gehen – daran hat auch Marco Schmidt seinen Anteil. „Durch Motivation und Einsatz hat er dafür gesorgt, dass ältere Spieler wieder aktiviert und neue hinzugewonnen werden konnten“, erklärte Friehe einen Grund für die Auszeichnung. Zudem engagiert sich Schmidt als stellvertretender Fußballobmann, wirbt um Sponsoren, packt zuverlässig mit an und betreute als Spieler die Alten Herren des TSV.

Von Hendrik Denkmann

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