13. März 2018 / 12:03 Uhr

Mit zehn Stichen genäht: Godshorner Spieler prallt gegen einen Flutlichtmasten

Mit zehn Stichen genäht: Godshorner Spieler prallt gegen einen Flutlichtmasten

Mark Bode
Nachdem Godshorns Malte Theusner mit dem Kopf gegen einen Flutlichtmasten prallte, musste er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden.
Nachdem Godshorns Malte Theusner mit dem Kopf gegen einen Flutlichtmasten prallte, musste er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden. © lksy-zo-blaulicht.1 (Symbolbild)
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Die Kreisklassen-Partie zwischen der Reserve des TSV Godshorn und der SG Mardorf-Schneeren wurde von einer schweren Verletzung überschattet. Beim Einstand von TSV-Coach Amir Jusufovic verletzte sich Godshorns Malte Theusner und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werde.

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Einen gelungenen Trainereinstand hat Amir Jusufovic mit der Godshorner Reserve gefeiert. Nach dem Rücktritt aufgrund anderer Verpflichtungen von Emanuel Müller gab es nun unter neuer Führung einen 3:1-Erfolg über den Tabellenneunten. „Das fühlt sich gut an“, erklärte der Coach und nannte es einen „Arbeitssieg“.

​"Es floss reichlich Blut"

Das Spiel wurde aber von einer schweren Verletzung von Godshorns Malte Theusner überschattet (35.). Er bekam von einem Gegenspieler einen Stoß und prallte mit dem Kopf gegen einen Flutlichtmasten auf Höhe der Mittellinie. „Es floss reichlich Blut“, sagte Jusufovic. Das Spiel wurde für 25 Minuten unterbrochen, ein Rettungswagen wurde gerufen. „Auch die Mardorfer waren sehr hilfsbereit und haben sich toll verhalten“, lobte Jusufovic.

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Der Schiedsrichter überließ es den Teams, ob sie weiterspielen wollten. „Wir haben uns dann dafür entschieden – zumal auch Malte vor dem Abtransport mit dem Rettungswagen noch als Wunsch geäußert hatte“, so der TSV-Trainer. Im Krankenhaus musste Theusner mit zehn Stichen genäht werden, am Abend war er aber wieder zu Hause – ohne Gehirnerschütterung oder gar schwereren Verletzungen.

"Beide Seiten waren danach etwas geschockt"

Im Spiel führten die Gastgeber zum Zeitpunkt des Zwischenfalls bereits mit 2:0 nach einem Doppelpack von Rene Besser (15., 19.). „Beide Seiten waren danach etwas geschockt“, erklärte Jusufovic. Den Mardorfern gelang es immerhin, durch Jan Schwarze zu verkürzen (63.). Für die endgültige Entscheidung zugunsten des Tabellenzweiten sorgte Sascha Hadi (77.).

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