Anthony Modeste sagt, dass er den 1. FC Köln nie freiwillig verlassen wollte. Anthony Modeste sagt, dass er den 1. FC Köln nie freiwillig verlassen wollte. © imago
Anthony Modeste sagt, dass er den 1. FC Köln nie freiwillig verlassen wollte.

Modeste nach geplatztem China-Transfer: „Köln wollte mich verkaufen“

Sein Wechsel zum chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian war schon so gut wie sicher. Jetzt spricht Köln-Stürmer Anthony Modeste erstmals seit Beginn der Verhandlungen. Er erhebt Vorwürfe gegen seinen Klub.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Modeste holt zum Gegenschlag aus!

Garantierte 11,5 Millionen Euro Gehalt – netto. Anthony Modeste hätte mit einem Wechsel zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian auf einen Schlag ausgesorgt gehabt. Sein Klub, der 1. FC Köln, hätte eine Ablöse in Höhe von 35 Millionen Euro erhalten. Doch der Rekordtransfer des drittbesten Bundesliga-Torjägers der vergangenen Saison kam nicht zustande. Der FC teilte am Mittwoch mit, dass er die Verhandlungen abgebrochen habe und der 29-Jährige in Köln bleibe. Grund dafür sei, dass „keine Einigung aller Parteien für einen möglichen Transfer erzielt wurde“.

Eine definitive Entscheidung: „Niemand weiß, was morgen passiert. Aber ich möchte ausdrücklich kein Hintertürchen öffnen. Es gibt keine Verhandlungen, Schluss, aus“, sagte Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke. Letztlich waren offenbar Forderungen von Modestes Beratern ausschlaggebend für das Scheitern der Verhandlungen. Auch ein 25-Millionen-Euro-Angebot von Premier-League-Klub West Ham United soll der Klub abgelehnt haben.

Jetzt spricht Modeste!

Nach dem Wechseltrubel hat sich Modeste nun erstmals geäußert. Der Bild am Sonntag sagte der Topstürmer, dass er nicht wolle, dass die mediale Anspannung weiter steigt: „Ich habe zu keinem Zeitpunkt gebeten, zu gehen. Hat irgendjemand gehört, dass ich gesagt habe, dass ich weg will? Niemals.“ Der 1. FC Köln bleibe seine Heimat, „unabhängig von den handelnden Personen“. Er liebe den Verein: „Das Ende der Saison war magisch und wir sollten es nicht beschmutzen, ob ich nun bleibe oder gehe.“ Am Montagnachmittag will Modeste zum Mannschaftstraining erscheinen, „wie immer gut gelaunt“.

Wollte Köln Modeste loswerden?

Modeste wollte laut eigener Aussage sogar die FC-Offiziellen nach dem Saisonfinale zu einem Gespräch treffen. Der Franzose hatte offenbar den Wunsch, seinen Vertrag zu verlängern und seine Karriere in Köln zu beenden. „Leider kam es aus mir unbekannten Gründen nie zu diesem Treffen“, so Modeste. Er spürte, dass Köln ihn verkaufen wollte: Man habe ihn vor Saisonende nicht zu den offiziellen Fotoaufnahmen zu Beginn der neuen Saison eingeplant. „Meine Erfahrung im Fußball hat mir da gesagt, dass man mich verkaufen will. Wenn dies im Interesse des Klubs gewesen wäre, hätte ich das verstehen können“, so der Stürmer. Über das erste Gespräch zwischen dem chinesischen Klub und Köln sei er nicht informiert worden.

„Ich wollte nie weg!“

Dass er den Millionenvertrag mit dem chinesischen Klub nicht unterzeichnen konnte, löst bei Modeste kein Bedauern aus: „Köln lehnt 35 Millionen Euro ab. Das ist nicht meine Verantwortung. Ich habe immer gesagt, dass ich gehen würde, wenn beide Klubs sich einigen – aber nie, dass ich gehen will. Wäre es eine Frage des Geldes, hätte ich im Februar alles unternommen, um zu gehen, da man mir damals noch mehr geboten hatte. Aber ich wollte nie weg.“ Deshalb habe er mehrere Angebote aus China abgelehnt – „bevor ich verstanden habe, dass man mich verkaufen wollte“.

Aussagen mit Zündstoffpotenzial! Die Antwort von FC-Manager Schmadtke steht noch aus.

Die besten Strophen des Modeste-Songs

Anthony Modeste (1.FC Köln) Fussball Bundesliga 1. FC Köln (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Mehr zum Thema

KOMMENTARE

Anzeige