03. Dezember 2018 / 00:14 Uhr

Rudi Völler wütend nach Regen-Remis in Nürnberg: Bayer-Boss wollte Spiel-Absage

Rudi Völler wütend nach Regen-Remis in Nürnberg: Bayer-Boss wollte Spiel-Absage

Redaktion Sportbuzzer
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Regen ohne Ende: Das Montagsspiel der Bundesliga fiel ins Wasser. Leverkusen-Boss Rudi Völler ist sauer.
Regen ohne Ende: Das Montagsspiel der Bundesliga fiel ins Wasser. Leverkusen-Boss Rudi Völler ist sauer. © 2018 Getty Images
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Das Montagsspiel der Bundesliga versinkt im Regen. Der 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen trennen sich mit 1:1. Die Leverkusener bleiben damit weiterhin in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga hängen. Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler ist sauer.

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Im Dauerregen von Franken hat Bayer 04 Leverkusen beim 1. FC Nürnberg den Anschluss ans obere Tabellendrittel der Bundesliga verpasst. Trotz klarer spielerischer Vorteile im vom Fanboykott begleiteten ersten Montagsspiel dieser Saison musste sich die Werkself mit einem 1:1 (1:0) begnügen und versagte Trainer Heiko Herrlich zum 47. Geburtstag den zweiten Bundesligasieg nacheinander.

Rudi Völler wollte Anpfiff verhindern - Herrlich: "Irreguläre Bedingungen"

„Ich hätte es nicht angepfiffen“, sagte Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler im Anschluss bei Eurosport. „Ich finde, es waren einfach zu viele Stellen auf dem Platz, wo der Ball liegen geblieben ist.“ Vieles sei dem Zufall überlassen gewesen. Völler gab zu, mit Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus über eine mögliche Spiel-Absage gesprochen zu haben.

Auch Trainer Herrlich sprach von „irregulären Verhältnissen“ in Nürnberg: "Wir wollten kein Risiko eingehen bei diesen Bedingungen. Uns ist aber leider auf diesem Platz der spielerische Vorteil genommen worden."

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Georg Margreitter rettet Nürnberg nach Havertz-Tor

Der „Club“ belohnte sich nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte vor 32 238 Zuschauern zumindest mit einem Punkt, wartet aber dennoch seit sieben Partien auf einen Dreier. Immerhin bleiben die Franken auf dem 15. Tabellenplatz, die Leverkusener verbesserten sich auf Rang elf.

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Havertz (30. Minute) brachte Bayer auf dem heftig durchnässten Rasen mit einem gefühlvollen Schuss in Führung. Georg Margreitter (56.) bewahrte den FCN vor der sechsten Niederlage am Stück gegen Leverkusen. „Schwerer Platz, schwer zu bespielen. Es war sehr gut, dass wir nochmal zurückgekommen sind nach dem 0:1“, sagte Nürnbergs Hanno Behrens.

Nürnberg-Ultras kehren in zweiter Halbzeit zurück

Der Punkt ist aber für Nürnberg ein schmeichelhafter, weil Leverkusen über weite Strecken besser war. Trotz teilweise großer Pfützen kombinierten die Gäste in der Offensive schneller und spielten sich früh die ersten Chancen heraus. Erst scheiterte Karim Bellarabi (9.) aus spitzem Winkel an FCN-Keeper Fabian Bredlow, der den verletzten Christian Mathenia ersetzte. Eine Minute später ging ein abgefälschter Schuss von Sven Bender an die Latte - und nach einer halben Stunde folgte dann die verdiente Führung.

Wirklich Eindruck machte nur die Rückkehr der Nürnberger Ultras zur zweiten Halbzeit, die nach ihrem Stimmungsboykott nun wieder in der Nordkurve sangen - und wenig später sogar völlig überraschend jubeln durften. Nach einer unglücklichen Abwehraktion der Gäste landete der Ball beim vorgerückten Margreitter, dessen von Dominik Kohr abgefälschter Schuss unhaltbar für Bayer-Keeper Lukas Hradecky ins Tor ging.

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