17. Mai 2018 / 12:29 Uhr

Moritz Marheineke bleibt dem VfB Lübeck treu

Moritz Marheineke bleibt dem VfB Lübeck treu

Volker A. Giering
Moritz Marheineke wird nach dem Spiel von den Fans verabschiedet.
Moritz Marheineke wird nach dem Spiel von den Fans verabschiedet. © FELIX KÖNIG/54°
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Tolle Nachricht von "Lui" für die Fans: „Ich habe nach zehn Jahren Grün-Weißes Blut. Da kommt kein anderer Klub in Frage."

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Als Co-Trainer Axel Giere seinen Namen an der Seitenlinie rief, war der Abschiedsmoment für Moritz Marheineke im Spiel gegen den VfL Wolfsburg II (3:2) gekommen. Der Verteidiger des Regionalligisten VfB Lübeck klatschte mit jedem Mitspieler ab und drehte noch eine Ehrenrunde. Eine kurze Umarmung noch mit dem für ihn eingewechselten Daniel Halke und Abklatscher mit den Reservespielern und dem Trainerteam, dann war seine aktive Laufbahn beendet.

„Vorher hatte ich nicht Bammel vor diesem Moment. Vielmehr überwog die Freude“, berichtete der ehemalige Kapitän und Publikumsliebling später mit einem Bierbecher in der Hand. Er habe sich einfach gefreut, dass nochmal so viele Leute gekommen seien, um ihn zu verabschieden. „Das bleibt in Erinnerung und macht mich stolz“, betonte der zweifache Familienvater und zeige ihm, dass er in den letzten zehn Jahren seit seinem Wechsel in 2008 vieles richtig gemacht habe. „Auch wenn es fußballerisch nicht lief“, räumte er ein. So war auch eine Träne oder mehr nicht zu übersehen. „Das war Schweiß“, grinste er.

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„Lui“ hat viele Höhen und Tiefen an der Lohmühle erlebt. Das Grün-Weiße Trikot habe er stets mit Stolz getragen. "Mir war es immer wichtig, ehrlich Fußball abzuliefern“, fügte er an. So sei er erzogen worden. Die insgesamt 288 Spiele würden in positiver Erinnerung bleiben. „Schon als wir nach Lübeck gekommen sind, wurden wir mit offenen Armen empfangen“, erinnerte er sich. In dieser Zeit seien viele feste Freundschaften mit innigen Verhältnissen entstanden. „Auch in schlechten Zeiten sind die Leute immer wieder gekommen“, meinte er. Das habe ihn imponiert. „Ich wünsche dem VfB, dass er weiter in die richtige Richtung geht. Mal sehen, was nächste Saison ist.“

Ein großes Dankeschön richtete "Mr. Zuverlässig" an seine Ehefrau Jenny. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen mit Familie mit zwei Kindern, Training und den vielen Spielen. Sie hat mir sehr den Rücken frei gehalten“, betonte er. Sonst wäre der ganze Aufwand nicht gegangen und er hätte schon vor zwei Jahren aufgehört. Auch nach seiner aktiven Laufbahn wird Marheineke dem Klub erhalten bleiben. „Ich habe nach zehn Jahren Grün-Weißes Blut. Da kommt kein anderer Klub in Frage.“ In welcher Funktion er an der Lohmühle weitermacht, sei noch offen. „Wir befinden uns aktuell in Gesprächen“, sagte der gebürtige Hildesheimer. Ein Trainerjob würde jedoch für ihn nicht in Frage kommen. Darauf habe er nämlich keinen Nerv.

Nach einer langen Saison beendet der VfB Lübeck die Saison mit einem 3:2-Sieg gegen die "Wölfe".

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