Die Stimmung von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth und Henry Bloch soll auch nach dem Spitzenspiel gut bleiben. Die Stimmung von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth und Henry Bloch soll auch nach dem Spitzenspiel gut bleiben. © Marius Böttcher
Die Stimmung von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth und Henry Bloch soll auch nach dem Spitzenspiel gut bleiben.

Brandenburgliga: MSV Neuruppin-Coach Henry Bloch: "Wir wollen die ersten sein, die Ludwigsfelde schlagen"

Brandenburgliga: Die Fontanestädter liebäugeln mit drei Punkten gegen den Ligaprimus - Schiedsrichter als gutes Omen.

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Wenn Schiedsrichter Uwe Weitzmann (Blau-Gelb Falkensee) am Samstag um 13 Uhr die Fußball-Brandenburgliga-Begegnung zwischen dem MSV Neuruppin und dem Ludwigsfelder FC freigibt, geht es wie üblich um drei Punkte in der höchsten Spielklasse des Landes. Und trotzdem merkt man gerade den Fontanestädtern um Trainer Henry Bloch an, dass es irgendwie doch eine Partie mit besonderem Stellenwert ist.

LFC-Trainer Volker Löbenberg verwundert

„Wir wollen die ersten sein, die Ludwigsfelde schlagen“, gibt der Coach die Richtung gegen den Ligaprimus klar vor. Die als Favorit auf den Aufstieg in die Oberliga gehandelten LFC-Kicker werden ihrer Rolle bisher vollends gerecht und spielen eine beeindruckende Saison, was Bloch auch an Zahlen festmacht: „Zehn Siege stehen drei Remis gegenüber, dazu kommen gerade einmal drei Gegentore. Das ist absolut respektabel und zeigt den Unterschied zwischen beiden Teams.“ Eine Differenz von aktuell zehn Zählern zwischen dem Erst- und dem Fünftplatzierten, die Volker Löbenberg, der Trainer der Randberliner, nicht erwartet hätte. „Es wundert mich, dass der MSV schon einige Punkte hat liegen lassen“, sagt er, fügt aber direkt an: „Man sieht an den letzten Ergebnissen, dass sich die Mannschaft gefunden hat. Sie kommen über ihre Kompaktheit und haben mit Marcel Weckwerth, Marcus Lemke, Lukas Japs, Jacob Krüger und Vadims Logins tolle Einzelspieler.“

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Auch Henry Bloch ist mit der Entwicklung seit Saisonbeginn hochzufrieden, lobt die immer sicherer werdenden Abläufe. Der 44-Jährige hat seine Formation gefunden: „Trotz des starken Gegners erwarte ich, dass wir das Spiel an uns reißen. Ich bin der Meinung, dass meine Jungs, sind denn alle an Bord, das Format haben, Ludwigsfelde zu bezwingen.“ Positiv stimmt ihn auch der Fakt, dass man vor heimischem Publikum zuletzt unfassbar selbstsicher agierte und die Größe des Spielfeldes im Volksparkstadion wunderbar auszunutzen weiß. Mit verständlicherweise großem Optimismus reist aber auch der Spitzenreiter in die Kreisstadt, hat laut Trainer Löbenberg ohnehin noch etwas offen. „Wir haben in der letzten Saison beide Partien gegen den MSV verloren. Das soll uns in dieser Saison nicht noch einmal passieren“, will er „mindestens einen, bestenfalls drei Punkte“ mitnehmen. In der Spielzeit 2016/2017 erzielte Marcus Lemke beim 2:1-Auswärtserfolg vor fast genau einem Jahr – Referee Uwe Weitzmann leitete schon damals die Begegnung – einen Doppelpack, im Rückspiel zerstörte Lukas Japs mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 1:0 die letzten Oberliga-Hoffnungen des LFC.

MSV kann auf Rang drei springen, Gästen winkt Herbstmeisterschaft

Während die Kontrahenten im Gesamtklassement (noch) zehn Zähler trennen, tauchen sie in Statistiken teilweise ganz oben auf. Die erfolgreichste Offensive fordert nämlich die mit Abstand sicherste Defensive. „Das ist unser Trumpf. Wenn wir in Führung gehen, wird es für jeden Gegner schwer“, richtet Löbenberg seinen Finger in Richtung Torwart Lucas Lindner, der laut seinem Coach ein für diese Liga überdurchschnittlicher Keeper ist und der Abwehr zusätzlich Stabilität verleiht. Mit einem Sieg können die Gäste die Herbstmeisterschaft perfekt machen, was für den Trainer aber keinen Anreiz darstellt: „Wenn ich wüsste, dass wir am Ende der Saison ganz oben stehen, dann würde ich jetzt auch mit Rang drei leben.“ Eben jener Platzierung, die dem MSV bei einem Erfolg winkt.

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