Lukas Hansen Beim Flutlichturnier in Wallhöfen war Lukas Hansen bereits im Einsatz. © Tobias Dohr
Lukas Hansen

MTV Bokel: Hansen soll Holldorf ersetzen

Der Bezirksligist hofft auf ein neues Traum-Duo mit dem Ex-VSK-Stürmer

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Die Verantwortlichen des MTV Bokel stellen sich die Frage, inwiefern sie den Weggang ihres Spielertrainers Christian Holldorf kompensieren können. „Das gesamte Spiel war auf Christian zugeschnitten“, teilte Holldorfs Nachfolger als Coach, Marko Rebien, vor der am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Wiepenkathen beginnenden neuen Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga 4 mit. Lukas Hansen soll den zum SV Lilienthal-Falkenberg abgewanderten Holldorf ersetzen.

„Lukas soll aber eher den klassischen Zehner geben und nicht wie Christian auch noch viel nach hinten arbeiten“, verrät Rebien. Das Problem beim Ex-Spieler des VSK Osterholz-Scharmbeck sei jedoch, dass er wegen seiner Ausbildung zum Einzelkämpfer bei der Bundeswehr nicht am Training teilnehmen könne. „Deshalb wird es unsere große Aufgabe, mit Lukas die Laufwege abzustimmen“, so Rebien.

Leute, die Hansen nach hinten abschirmen könnten, hätten die Männer vom Bätjerplatz ausreichend. Rebien nannte unter anderem die Namen Marvin Beckett, Björn Bedürftig, Sebastian Winckler und Mika Tienken. Im Hinblick auf die Offensive hofft der Trainer auf ein neues Traum-Duo zwischen Lukas Hansen und Nino Tiedemann: „Nino bietet die Laufwege an, die Lukas perfekt für seine Pässe gebrauchen kann“, erklärt Marko Rebien. Im Sturm ist Nino Tiedemann der Schlüsselspieler. „Ich hoffe deshalb sehr, dass sich Nino nicht verletzt“, so Rebien. Mit seinen zehn Toren lieferte der Youngster eine starke zurückliegende Serie ab. Da der mit neun Treffern zweitbeste Torschütze, Christian Holldorf, nun wegfällt, kommt es noch mehr auf den jungen Angreifer an. Der Gewinner der Vorbereitung sei Neuzugang Dustin von Döhlen. Beim neuen Mann vom TSV Neuenwalde handelt es sich um eine echte Allzweckwaffe. „Dustin kann ich überall aufstellen. Er hat mich noch auf keiner Position enttäuscht“, versichert Rebien. Von Döhlen habe die meisten Pluspunkte im Vorfeld der neuen Saison gesammelt, sagt der 49-Jährige.

Marko Rebien hat bereits zum vierten Mal das Traineramt in Bokel übernommen. Erstmals hatte er diese Rolle bereits im Jahre 1990 inne „Diesmal möchte ich aber bitte kein Spieler mehr sein“, so Marko Rebien. Wenn er im Februar des kommenden Jahres seinen 50. Geburtstag feiert, wolle er auf keinen Fall mit seiner Mannschaft auf einem Abstiegsplatz
stehen. Der Klassenerhalt sei auch letztendlich das Ziel für die neue Saison.

Marko Rebien erwartet einen Abstiegskampf mit sieben bis acht Mannschaften. Dabei rechnet er auch fest mit den Aufsteigern. „Die hatten es in den vergangenen Jahren allesamt schwer“, gibt Rebien zu bedenken. Insofern sei der neunte Platz der Schwarz-Weißen in der abgelaufenen Serie als Aufsteiger auch als Erfolg zu werten. Marko Rebien freut sich auf einen Liganeuling besonders: „Ich habe in all meinen Jahren nicht einmal gegen den MTV Hammah gespielt.“

Einen ganz entscheidenden Faktor sieht Rebien im Zusammenhalt. „Zum Schluss der vergangenen Saison war die Stimmung nicht mehr gut in der Mannschaft. Wir müssen deshalb wieder enger zusammenrücken“, fordert der Übungsleiter. Er wolle verhindern, dass nur noch über Whatsapp miteinander kommuniziert werde. „Wir werden uns wieder häufiger
zusammensetzen. Das gesprochene Wort muss mehr zählen“, betont Marko Rebien.

Region/Bremen MTV Bokel (Herren) Bezirksliga Bezirk Lüneburg 4 (Herren) Bezirk Lüneburg

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