08. August 2018 / 15:00 Uhr

MTV Gifhorn: Mit neuem Trainer zum Klassenerhalt

MTV Gifhorn: Mit neuem Trainer zum Klassenerhalt

Marcel Westermann
Niedersachsenpokal, MTV Gifhorn - VfV Borussia Hildesheim, Foto: Cagla Canidar
Los geht's: Nach dem Aus im NFV-Pokal startet der MTV Gifhorn (gelbe Trikots) am Samstag beim TB Uphusen in die Oberliga-Saison. © Cagla Canidar
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Die Fußstapfen sind groß, in die MTV-Trainer Michael Spies als Nachfolger von Uwe Erkenbrecher tritt. Vor seiner ersten Saison als Coach des Gifhorner Fußball-Oberligisten will sich der Ex-Profi davon aber nicht beeinflussen lassen, zollt seinem Vorgänger sogar großen Respekt. Am Samstag (16 Uhr) geht’s beim TB Uphusen los – und auch in dieser Spielzeit soll mit neuem Personal an der Seitenlinie der Klassenerhalt geschafft werden.

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Vor zwei Jahren hatte Erkenbrecher den Klub aus der Landes- in die Oberliga geführt, in diesem Sommer wurde die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt. Zu viele Diskrepanzen innerhalb des Vereins hatten für die Trennung von Erke gesorgt. Ein Nachfolger wurde mit Spies schnell gefunden – und der 53-Jährige lässt sich vom Erfolg seines Vorgängers nicht verrückt machen. „Druck spüre ich gar nicht. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Uwe Erkenbrecher, wir kennen uns ja auch persönlich. Er hat hier eine super Arbeit geleistet. Diesen Weg versuchen wir jetzt fortzusetzen“, sagt Spies.

Der VfL-Aufstiegsheld von 1997 weiß aber auch, dass es nicht leicht wird. „Diesmal sieht es etwas anders aus als zuletzt. Wir haben vier Spieler verloren. Zwar auch gute dazubekommen, aber die sind teilweise noch sehr jung. In dieser Liga macht Erfahrung eine Menge aus“, so Spies, der seine Mannschaft aber dennoch „konkurrenzfähig“ sieht. „Die Aufsteiger sind ziemlich gut, haben sich super verstärkt“, weiß der Coach, „das macht es für uns nicht leichter. Aber es wird sicherlich wieder Teams geben, die ihre Problemchen haben und unten stehen werden. Dann entscheiden Kleinigkeiten.“

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Ein guter Start in Uphusen wäre schon mal viel wert. Darauf hofft auch Spies. „Das wäre wichtig, dann kann man Schwung bekommen. Es kann aber auch umgekehrt laufen, dann ist es irgendwann schwer, Erfolgserlebnisse zu feiern. Sollte der Start in die Hose gehen, sollte man den Kopf nicht in den Sand stecken, aber bei einem Sieg auch nicht zu viel Euphorie entfachen“, warnt der gebürtige Stuttgarter und blickt nach dem Aus im NFV-Pokal gegen den VfV Hildesheim (0:1) erwartungsfroh auf die erste Ligapartie: „Ich bin voller Vorfreude, aber wir haben auch noch viel zu tun.“

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