06. November 2018 / 09:45 Uhr

Müde Lausitzer Füchse sammeln in der Länderspielpause neue Kräfte

Müde Lausitzer Füchse sammeln in der Länderspielpause neue Kräfte

Redaktion Sportbuzzer
Coach Corey Neilson kann ergebnistechnisch durchaus zufrieden sein.
Coach Corey Neilson kann ergebnistechnisch durchaus zufrieden sein. © Thomas Heide
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Als Tabellenvierter liegen die Eishockey-Cracks aus Weißwasser über den ursprünglichen Erwartungen. Ihr Spielstil und Personalprobleme kosten aber viel Kraft. Die Deutschland-Cup-Pause kommt deshalb wie gerufen.

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Weisswasser. „Ich denke, dass die Pause für uns alle gerade zur richtigen Zeit kommt. Schließlich ist unser Spiel auf ein ständig sehr hohes Tempo ausgelegt. Das kostet aber auch viel Kraft. Zuletzt hatten wir nur selten vier Reihen zur Verfügung und auch nicht mehr so gut gespielt. Die freie Zeit jetzt wird uns garantiert helfen, körperlich und im Kopf die nötige Frische zurückzubekommen“, erklärte Weißwassers Verteidiger Chris Owens nach der unnötigen 1:2-Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen das Tabellenschlusslicht Bayreuth Tigers und vor der punktspielfreien Zeit wegen des Deutschland-Cups in Krefeld am kommenden Wochenende.

Formkurve zeigt etwas nach unten

Als Tabellenvierter bewegen sich die Lausitzer Füchse immer noch über den ursprünglichen Erwartungen. Allerdings zeigte die Formkurve der Blau-Gelben zuletzt etwas nach unten. Zudem musste Trainer Corey Neilson am Wochenende nicht nur auf die seit längerem schmerzlich vermissten Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin, Charlie Jahnke, Maximilian Adam und Vincent Hessler, verzichten. Die Drei waren für den DEL-Rekordchampion im Einsatz. Diesmal fehlten auch noch Fabian Dietz, am Freitag Jordan George (Infekt), am Sonntag David Kuchejda und im Match gegen Bayreuth ab der 37. Minute auch Kapitän Anders Eriksson. Woran die ausgefallenen Akteure tatsächlich laborieren, wird seit neuestem nicht mehr kommuniziert. Nachfragen wiegelte der EHC-Coach mit „No comment!“ ab.

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Vor den beiden Wochenendduellen gegen die Kellerkinder der Liga, Deggendorf und eben Bayreuth, war die Hoffnung auf zwei Siege dominierend. Schlussendlich aber taten sich die Ostsachsen zweimal sehr schwer. Das Spieltempo konnte nur phasenweise hochgehalten werden. Vor allem aber machte den Lausitzern die zu verschnörkelte Spielweise und eine miserable Chancenverwertung einen Strich durch die Rechnung. In Deggendorf ging es noch gut. Bis zur 37. Spielminute führten die Füchse scheinbar beruhigend mit 2:0, ehe man die Gastgeber durch zwei Nachlässigkeiten binnen 39 Sekunden zum Ausgleich und damit ins Spiel zurückkommen ließ. Erst reichlich zwei Minuten vor dem Ende erlöste Kapitän Anders Eriksson seine Farben, der das 3:2 erzielte und die Neilson-Schützlinge in einem insgesamt durchwachsenen Match auf die Siegerstraße brachte.

Chancenverwertung mangelhaft

Gegen Bayreuth war das Glück dann nicht mehr mit den Oberlausitzern im Bunde. Oder doch – denn die Tigers hatten einige vielversprechende Möglichkeiten, wobei zweimal das Torgestänge rettete. Fakt ist aber auch, dass es für den EHC Chancen zu einem auch deutlichen Sieg zu Genüge gab, man aber das Gefühl nicht los wurde, die Füchse wollten die Scheibe bis zur Torlinie kombinieren und dann ins Tor tragen. Eben das funktionierte zum wiederholten Male nicht. „Solche Phasen gibt es halt. Wir hatten auch in der Saison bisher genügend Chancen, um deutlich mehr Punkte zu sammeln. Dazu hätten wir ab und an nur etwas einfacher spielen sollen. Auch die dreckigen Tore zählen“, erinnerte Chris Owens, der mit seinen Mannschaftskameraden nun eine komplette Woche pausieren darf. Ab Dienstag in einer Woche steigt dann die Vorbereitung auf das Derby bei den Dresdner Eislöwen am 16. November.

Sebastian Matthieu

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