Müller fehlt Uphusen fünf Wochen © Imago

Müller fehlt Uphusen fünf Wochen

Nach den enttäuschenden Testspiel-Auftritten fehlt dem Oberligisten nun auch noch der Neuzugang

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Die Vorbereitung läuft beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen noch nicht so, wie sich das die Verantwortlichen des Klubs wünschen. Das Team hat nach Testspielniederlagen gegen Lilienthal und Bassen nun auch zum Auftakt des Württemberg-Cups in Ristedt verloren. Mit 0:1 musste man sich dem Bezirksligisten TuS Sudweyhe geschlagen geben. Besonders auffällig: Das Gegentor ist auf die gleiche Art gefallen wie gegen Bassen. Im Mittelfeld ging der Ball verloren, es wurde nicht schnell genug umgeschaltet, und zudem stand Uphusens Torhüter Jasin Jashari zu weit vor dem Kasten. Der Sudweyher Torschütze überlupfte den Keeper aus gut 25 Metern. Als Torwartfehler wollte Benedetto Muzzicato, Trainer des TB Uphusen, die Aktion von Jashari jedoch nicht bewerten. Der Keeper habe sich lediglich an die Vorgaben gehalten.

Überhaupt wollte Benedetto Muzzicato nach der Pleite gegen den Bezirksligisten nicht zu hart mit seinem Team ins Gericht gehen. „Wir hatten mehr Ballbesitz, haben jedoch zu selten die Räume gefunden. Natürlich waren die jüngsten Resultate nicht sonderlich gut. Aber für uns ist jetzt wichtig, dass wir als Team zusammenwachsen“, erklärte der ambitionierte A-Lizenz-Inhaber. Doch darin liegt momentan ein weiteres Problem. Denn das Finden einer Mannschaft gestalte sich, erzählte Muzzicato weiter, schwieriger als gedacht. Nur selten seien alle Spieler beim Training, und auch für das Spiel gegen den TuS Sudweyhe hagelte es laut Benedetto Muzzicato eine Absage nach der anderen. Außerdem teilte der neue Stürmer Patrick Müller seinem Trainer am vergangenen Dienstag mit, dass er für mindestens fünf Wochen ausfalle – Diagnose: Muskelbündelriss. Müller war mit hohen Erwartungen an den Arenkamp geholt worden. Schließlich war der Stürmer in der vergangenen Saison in der Landesliga Lüneburg äußerst erfolgreich. Für den FC Hagen/Uthlede traf er 30 Mal – und das in nur 22 Ligaspielen.

Muzzicato ist nun gefordert, damit die aktuelle Situation keine allzu großen Auswirkungen auf die Pflichtspiele hat. „Ich habe das Gefühl, dass gerade alles wegbricht. Wir müssen es jetzt schaffen, ein Team zu formen. Aber noch ist alles in Ordnung. Gezählt wird erst später“, sagte Muzzicato.

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