09. Oktober 2018 / 14:58 Uhr

Mulsow-Trainer Andi Matthews: Wir dachten, wir sind schon weiter

Mulsow-Trainer Andi Matthews: Wir dachten, wir sind schon weiter

Tommy Bastian
Nach Abpfiff spricht Trainer Andi Matthews über die Fehler, die in der Defensive gemacht wurden.
Coach Andi Matthews vom Mulsower SV im Gespräch mit seinen Spielern. © Johannes Weber
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Der Coach der Kirch Mulsower dämpft überzogene Erwartungen. Er hadert mit dem Verletzungspech seiner Elf.

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Kirch Mulsow. Für die Landesklasse-Fußballer des Mulsower SV endete die englische Woche am Sonntag wie sie acht Tage zuvor begonnen hatte: mit einer Heimniederlage. Gegen den Brüeler SV unterlagen die Störche mit 2:3 (1:1). Im OZ-Interview begründet MSV-Trainer Andi Matthews (47), warum er dennoch mit dem Saisonverlauf zufrieden ist, hadert wegen des Verletzungspechs und sagt, wo sich sein Team verbessern sollte.

Warum gab es gegen den Brüeler SV nichts Zählbares für Ihr Team?
Andi Matthews: Weil wir ähnliche Fehler gemacht haben wie beim 1:4 gegen den VfL Neukloster. Der Gegner hatte zwei schnelle Spieler und wir haben zu hoch gestanden und uns überlaufen lassen. Außerdem haben nach dem Rückstand die volle Überzeugung und der Glaube an eine Wende gefehlt. Wir müssen überlegen, wie wir diese Fehler abstellen können.

Haben Sie schon einen Ansatz?
Matthews: Da wir in der Defensive oft Schnelligkeitsnachteile gegenüber unseren Gegnern haben, sollten wir wieder etwas weiter hinten verteidigen. Vielleicht haben wir auch gedacht, dass wir schon weiter sind und uns oben in der Tabelle festsetzen können. Aber für ganz vorn reicht es noch nicht. Das ist auch nicht schlimm, denn wir sind nur ein kleiner Verein und haben keine so große Spielerauswahl wie andere Klubs.

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Wie lautet Ihre Zielstellung für die kommenden Monate?
Matthews: Wir wollen uns spielerisch steigern und eine bessere Platzierung erreichen als in der Vorsaison, die wir auf dem zwölften Tabellenplatz beendet haben. Als Sechster mit nur drei Punkten Rückstand zum Zweiten sind wir also voll im Soll.

Wie sehr trifft Sie die aktuelle Verletzungsmisere?
Matthews: Es ist schon extrem ärgerlich, dass uns mit Tristan Kray (Meniskusschaden), Dennis Kirschner (Bänderriss im Fuß) und nun auch Ole Petereit, der sich bei einem Sturz im Spiel gegen die HSG Warnemünde (2:0/d. Red.) einen doppelten Bänderriss in der Schulter zugezogen hat, mehrere Spieler längere Zeit fehlen werden. Ich habe mich schon gefragt, ob wir falsch trainieren. So viel Pech kann man doch gar nicht haben.

Stichwort Training: Werden Sie Ihrer Truppe nach der englischen Woche eine Auszeit gönnen?
Matthews: Ganz werden wir nicht freimachen. Ich finde es wichtig, dass wir uns zweimal in der Woche sehen. Allerdings werden wir etwas dosierter trainieren und das Spiel gegen den Brüeler SV noch einmal auswerten. Am Wochenende haben die Jungs dann ja spielfrei.

Weiter geht’s am 20. Oktober in Kritzmow. Bekommt das Spiel nach den Rückschlägen zuletzt besondere Bedeutung?
Matthews: Die Kritzmower könnten genau richtig kommen, denn wir tun uns aktuell auswärts leichter als daheim. Mit einem Sieg könnten wir den Gegner auf Distanz halten. Dafür werden wir alles geben.

Interview: Tommy Bastian

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