18. Februar 2018 / 20:57 Uhr

Muss die Kreisliga auf 14 Teams reduziert werden?

Muss die Kreisliga auf 14 Teams reduziert werden?

Redaktion Sportbuzzer
Das Derby zwischen Arminia Vöhrum (rot-weiß) und dem TSV Eixe gehört zu den Zuschauer-Magneten in der Kreisliga. Sollte die Liga auf 14 Teams reduziert werden, hätten die Mannschaften künftig weniger Spiele.
Das Derby zwischen Arminia Vöhrum (rot-weiß) und dem TSV Eixe gehört zu den Zuschauer-Magneten in der Kreisliga. Sollte die Liga auf 14 Teams reduziert werden, hätten die Mannschaften künftig weniger Spiele. © Ralf Büchler
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Bei dieser Zahl staunten die Vereinsvertreter bei der Arbeits-Tagung des Fußballkreisverbands nicht schlecht: 274 ausgefallene Spiele hatte Spielausschuss-Chef Günter Brand in der Hinrunde gezählt. Damit Verbände und Vereine nicht in Termin-Not geraten wird nun darüber diskutiert, die 1. Kreisklasse und Kreisliga von 16 auf 14 Teams zu reduzieren. 

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274 ausgefallene Spiele, davon allein rund 200 in den 2. und 3. Kreisklassen hatte Spielausschuss-Chef Günter Brand in der Hinrunde gezählt. Der Dauerregen und gesperrte Plätze hatten ihm und den Vereinen die Laune verdorben. „Es muss sich grundlegend etwas ändern“, mahnte Brand und brachte sogar ins Gespräch, die Kreisliga und 1. Kreisklasse von 16 auf 14 Mannschaften zu reduzieren, damit Verbände und Vereine nicht in Termin-Not geraten.

Bis zu einer Umsetzung könne es allerdings noch dauern, beruhigte Brand, dem es auch lieber wäre, man könnte den zahlreichen Spielabsagen mit zusätzlichen Kunstrasen-Plätzen im Landkreis entgegenwirken. Deshalb appellierte er auch an Bürgermeister, Politiker und Vereinsvertreter, sich dafür stark zu machen, dass mehr Geld für Kunstrasenplätze zur Verfügung gestellt wird. „Wir brauchen einen verlässlichen Spielplan, da es ein Kraftakt ist, mit allen Spielen durchzukommen“, betonte Brand.

Ungewollt Freiraum im Termin-Kalender gibt es dagegen bei den Fußballerinnen. Da lediglich fünf Mannschaften gemeldet haben, wird in diesem Jahr kein Frauen-Kreispokal-Wettbewerb ausgespielt.

Einen respektvolleren Umgang gerade gegenüber den Jungschiedsrichtern forderte Schiri-Chef Volker Veckenstedt in seinem Bericht. „Damit die Schiedsrichter nicht wieder wie in der Hinrunde die Kreisliga-Spiele ohne Assistenten leiten müssen“, mahnte er. Rote Karten, Spielabbrüche – beim Sportgericht wurde in dieser Saison bisher über rund 20 Verfahren geurteilt. Die Anzahl ist ähnlich hoch wie im Vorjahr.

Eine positive Sache ist dagegen das DFB-Mobil. Dort können sich Jugendtrainer praktische Tipps für ihre Arbeit holen. Vom 21. Februar bis 28. Februar gastiert das DFB-Mobil in Peine. Kreis-Chef Hans-Hermann Buhmann wünschte sich, dass Trainer, Lehrer oder Betreuer aus dem Landkreis die Chance zur Information nutzen. Kurzentschlossene können sich noch bei Lehrausschuss-Mitglied Jörg Barisch (0151/24211469) informieren.

Beim Gast-Vortrag von Stefan Honrath hörten die Vereinsvertreter ganz genau hin. Denn der Leiter der Direktion Peine der Volksbank Brawo gab Tipps, wie Vereine über so genanntes Crowdfunding Sponsoren für Vereinsprojekte begeistern können. Auf der Internetseite www.gemeinsam-fuer-gemeinwohl.de werden Projekte und Spender zusammengebracht und erklärt, wie es funktioniert.

Zum Vormerken: Peines Fußballer starten am 27. Juli in die neue Saison.

Von Hendrik Denkmann

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