24. August 2018 / 16:03 Uhr

„Müssen uns belohnen": Eintracht empfängt Fortuna Köln zum Kellerduell

„Müssen uns belohnen": Eintracht empfängt Fortuna Köln zum Kellerduell

Alex Leppert
Stephan Fürstner wird nach seiner Sperre mit ziemlicher Sicherheit in die Startelf der Eintracht zurückkehren.
Stephan Fürstner wird nach seiner Sperre mit ziemlicher Sicherheit in die Startelf der Eintracht zurückkehren. © imago/Eibner
Anzeige

Nach dem großen Pokalfight gegen Hertha BSC Berlin steht für Eintracht Braunschweig wieder Drittliga-Alltag an. Im Heimspiel gegen die ebenfalls mäßig gestartete Fortuna aus Köln, wollen die "Löwen" endlich den ersten Dreier der Saison einfahren. Die Voraussetzungen dafür sind gut.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Diese Partie soll die Initialzündung sein: Mit einem Sieg gegen Fortuna Köln will Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am Sonntag (14 Uhr) damit anfangen, das Feld von hinten aufzurollen. Zurzeit sind die Blau-Gelben Drittletzter, punktgleich den Kölnern.

„In der 3. Liga musst du zu Hause gewinnen“, sagt Braunschweigs Trainer Henrik Pedersen und ergänzt mit dem Blick auf die guten Kritiken nach dem knappen Pokal-Aus gegen Hertha BSC Berlin: „Das Lob ist schön, hilft uns aber nicht am Sonntag.“

Stichwort Hertha: Gegen die feierte Mergim Fejzullahu seine Tor-Premiere. Allerdings gab es fast direkt nach seinem Ausgleichstreffer das entscheidende 1:2. Der von Alemannia Aachen gekommene Offensivspieler betont daher: „Wir müssen uns als Mannschaft belohnen und 90 Minuten konzentriert bleiben – und nicht nur 80 Minuten, das reicht nicht.“

Die Eintracht im Check: Was läuft gut, wo sind die Probleme?

Zur Galerie
Anzeige

Mehr Flexibilität im Spielsystem

Doch die Beteiligten zogen auch Positives aus der Partie am Montagabend. „Als Team sind wir weiter gewachsen“, sagt beispielsweise Rechtsverteidiger David Sauerland. Und auch Coach Pedersen stellt fest: „Ich bin nicht zufrieden mit den drei Punkten, die wir haben. Aber ich bin zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft.“ Nach den englischen Wochen sieht er nun die Chance, im Training auch ein anderes System als das bisherige 4-3-3 verstärkt einzuüben.

​„Bin zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft"

Zum Personal: Da es keine Verletzten gibt, hat Pedersen mehr als zwei komplette Mannschaften zur Verfügung. In der Innenverteidigung kämpfen allein vier potenzielle Stammspieler um zwei Plätze: Gustav Valsvik, Frederik Tingager, Felix Burmeister und Steffen Nkansah. Pedersen: „Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir auf vielen Positionen mehr als doppelt besetzt sind.“

Mehr zu Eintracht Braunschweig

Fürstner zurück - Otto in die U23?

Dies betrifft auch die Rolle des Sechsers, die statt des gesperrten Stephan Fürstner zuletzt Niko Kijewski eingenommen hatte. Der sagt: „Ich denke, dass ich das ganz gut gemeistert habe. Aber im nächsten Spiel ist Fürsti wieder dabei.“

Auch im Sturm ist es etwa für den jungen Yari Otto nicht einfach. Philipp Hofmann ist gesetzt, selbst bei einer Umstellung auf zwei Spitzen hätte Neuzugang Leandro Putaro die Nase vorn – und der Sportliche Leiter Marc Arnold war am Freitag offenbar in Sachen neuer Stürmer unterwegs. „Auf der Bank wird er nicht besser“, sagt Pedersen über Otto und wird dem 19-Jährigen wohl nahelegen, sich in der U23 Spielpraxis zu holen.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt