06. September 2018 / 09:29 Uhr

Mutige TSV Bemerode-Frauen verlieren erst kurz vor Schluss Stadtderby gegen Hannover 96

Mutige TSV Bemerode-Frauen verlieren erst kurz vor Schluss Stadtderby gegen Hannover 96

Sven Just
(Symbolfoto) TSV Bemerode Frauen USER-BEITRAG
(Symbolfoto) TSV Bemerode Frauen © Sven Just
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Es hat nicht viel gefehlt und die kleine Sensation wäre perfekt gewesen.

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Doch letztlich wurde der mutige Auftritt der TSV Damen gegen den haushohen Favoriten Hannover 96 nicht belohnt. Mit 1:2 mussten sich die Bemeroderinnen auf heimischer Anlage geschlagen geben. 

Dabei hatte es gut angefangen. Es waren keine neun Minuten gespielt, da führte der TSV völlig verdient  mit 1:0 durch ein sehenswertes Tor von Israa, nach starker Vorarbeit von Corinna. Der Gast brauchte eine ganze Weile, um sich von diesem Schock zu erholen, hatte er sich den eigenen Auftritt  auf der Bezirkssportanlage doch sicherlich anders vorgestellt. Sowohl das gegnerische Trainerteam, als auch die zahlreichen Zuschauer mussten sich immer wieder die Augen reiben, angesichts der aufopferungsvoll kämpfenden sowie schnell und mutig nach vorne spielenden TSV-Spielerinnen. Es war ihnen deutlich anzusehen, dass sie keineswegs gewillt waren, als Verlierer vom Platz zu gehen.

Insbesondere in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten und Bemerode mit etwas Glück sogar hätte auf 2:0 erhöhen können. Doch auch der Gast blieb stets gefährlich und erarbeitete sich einige gute  Torchanchen. Eine dieser Torchancen führte nach rund einer halben Stunde zum Ausgleich durch die pfeilschnelle Saskia Tiez. Da war auch unsere überragende Torhütern Sarah machtlos und konnte dem Ball nur noch hinterherschauen.

In der zweiten Hälfte machte sich der hohe Einsatz der Bemeroderinnen aus der ersten Halbzeit bemerkbar und die Roten wurden in der Folge zunehmend stärker. Dennoch dauerte es bis zur 78. Minute, bis Julia Dose den letztlich verdienten Sieg für 96 besiegeln konnte. Und trotzdem hätte unser junges Team in der Endphase mit ein wenig Glück noch den Ausgleich erzielen können. 

Doch es sollte nicht sein und so fehlten der Heimmannschaft am Ende zwölf Minuten zur großen Überraschung, die aufgrund des mutigen und energischen Auftritts durchaus möglich gewesen wäre. So blieb es am Ende beim 2:1 für den Favoriten, in einem über weite Strecken attraktiven Spiel  und der altbekannten Erkenntnis, dass Wille und Teamgeist Berge versetzen können. 

Es spielten: 
Annalena, Celina, Maike, Sarah, Fabienne, Aleksandra, Israa, Marien, Janne, La-Toya, Hanna, Alexandra, Tamara, Corinna

Bericht: R.D.

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