Anvisieren und weg damit Gnandsteins Michael Schmuck zieht zur Führung ab, Tresenwalds Marcel Menzel (rechts) versucht sich vergeblich als Torwart. Anvisieren und weg damit Gnandsteins Michael Schmuck zieht zur Führung ab, Tresenwalds Marcel Menzel (rechts) versucht sich vergeblich als Torwart. © Andreas Döring
Anvisieren und weg damit Gnandsteins Michael Schmuck zieht zur Führung ab, Tresenwalds Marcel Menzel (rechts) versucht sich vergeblich als Torwart.

Nach 0:10-Debakel: Gnandstein feiert Auferstehung gegen Machern

Nachholer in der Kreisoberliga: Frohburg setzt Heimspiele gegen Grimma II und Falkenhain in den Sand

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SG Gnandstein – SV Naunhof 0:10 (0:3). Das Spiel Gnandstein gegen Spitzenreiter Naunhof ging mit einer deftigen Niederlage der Gastgeber mit 0:10 verloren. Die Gnandsteiner Kicker mussten mit einer stark geschwächten Mannschaft gegen Naunhof antreten. Bis zur 32. Minute konnte Gnandstein gegen die Naunhofer bestehen, die dann bis zum Pausenpfiff drei Tore erzielten. In der zweiten Halbzeit überrannten die Gäste die SGG-Mannschaft, die ein völlig desolates Spiel ablieferten, welches die Gäste mit weiteren sieben Toren abschlossen.

SG Gnandstein – Tresenwald Machern 2:0 (2:0). Beim Nachholspiel Gnandstein gegen Tresenwald Machern gingen die SGG-Kicker als Sieger vom Platz. Die auflaufende Mannschaft war personell um einiges besser besetzt als zwei Tage zuvor gegen Naunhof. Der Gastgeber ging sofort couragiert zu Werke und band die Gäste in ihrer Hälfte. In der 8. Minute konnte Michael Schmuck nach feinem Zuspiel von Thomas Schöne mit einem Schuss in den Winkel die 1:0-Führung erzielen. Gnandstein hatte die größeren Spielanteile und Thomas Schöne erzielte nach Flanke auf den langen Pfosten in der 21. Minute mit straffem Kopfball das 2:0.

In der Folgezeit ergaben sich noch weitere Chancen für Gnandstein. Die Tresenwalder waren bemüht, ihr Spiel nach vorne zu gestalten, aber Gnandstein unterband ihre Aktionen sofort. Nach der Halbzeitpause fand Gnandstein nicht den Spielfaden der ersten Halbzeit wieder, wodurch die Gäste besser ins Spiel kamen, ohne große Möglichkeiten zu haben. Torchancen waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. Erst in der Schlussphase hätten die Hausherren noch erhöhen können, nutzten ihre Chancen aber nicht.

Einheit Frohburg – Falkenhainer SV 0:3 (0:1). Mit der Wahnsinns-Ausbeute von null Punkten und null Toren aus 180 Spielminuten ging das Osterwochenende eher in die negativen Analen der Frohburger Kreisoberliga-Geschichte ein.

Hatte man am Gründonnerstag noch eine spielbestimmende Einheit-Truppe gesehen, der es leider nicht gelang, die Chancenflut gegen Grimma II in Zählbares zu münzen, so zeigten sich die Einheitkicker am Ostermontag wie verwandelt. Egal in welchem Mannschaftsteil, ob Abwehr, Mittelfeld oder Angriff, hinter jedem versteckten die Frohburger fein säuberlich ein bunt geschmücktes Osterkörbchen für die Gäste. Gefüllt wurden diese mit katastrophalen Fehlpässen, Ballverlusten und schier abstrakt von außen anmutendem Ballvertreiben. Falkenhain brauchte sich somit nur noch auf Suche begeben, die Ostereinladungen anzunehmen.

So deutete sich der erste Gegentreffer lange vorm Einschlag an. Ein Angriff über links ermöglichte Christoph Hellmann in aller Seelenruhe zu einer maßgeschneiderten Eingabe auf den zweiten Pfosten. Der einlaufende Nico Barth brauchte den Ball nur noch zur Gästeführung einschieben. Zur Halbzeitpause vermochte lediglich der Gedanken „es kann ja nur noch besser werden“ die kopfschüttelnden treuen Frohburger Anhänger von Besserung zu träumen. Sie wurden jäh nach Wiederbeginn aus ihren Träumen gerissen. Die Ansprache von Trainer Krauspe war kurz, dafür aber auf alle Fälle sicherlich sehr laut und zutreffend.

Die Versuche, das Spielgeschehen an sich zu reißen und den Gast unter Druck zu setzen, endeten jedoch mit deutlichen Hinweisen zur genauen Lage der versteckten Osternester. Nimm du den Ball ich habe ihn sicher, oder so ähnlich, fielen beide Treffer. Erst Schütze/Ussat und beim dritten Gästetreffer Schulz/Brade/Pfeiffer luden die Falkenhainer Fleischer und Schmidt zwischen der 55. und 57. Spielminute zum Danke sagen ein.

Lediglich den Willen, die Partie noch einmal zu drehen, konnte man den Frohburger nicht abstreiten. Auf Grund der unterirdischen, mangels Einstellung verschenkten ersten Hälfte, gelang es aber zu keiner der zweiten 45 Minuten die schon so oft gezeigte Sicherheit im Spielaufbau aufblitzen zu lassen.

So glichen die Torabschlüsse auch eher Slapstick-Einlagen. Egal wie hochprozentig die Torchance sich bot, die Entscheidung was man daraus machen soll, war immer die Falsche. Wie es dann meistens noch so ist, kommt zum Unvermögen auch noch Pech dazu. Ein verwehrter Strafstoßpfiff und der Innenpfosten passten in das Gesamtbild des Frohburger Spieles. Innerhalb einer Woche hagelte es somit die dritte Niederlage in Folge.

Region/Leipzig Kreis Muldental/Leipziger Land SG Gnandstein 49 SG Gnandstein 49 I (Herren) SV Naunhof SV Naunhof (Herren) SV Tresenwald Machern SV Tresenwald Machern (Herren) SG Gnandstein 49 I-SV Naunhof (10/12/2016 14:00) SG Gnandstein 49 I-SV Tresenwald Machern (03/12/2016 15:00) BSV Einheit Frohburg BSV Einheit Frohburg (Herren) Falkenhainer SV Falkenhainer SV (Herren) BSV Einheit Frohburg-Falkenhainer SV (10/12/2016 14:00) Kreisoberliga Kreis Muldental/Leipziger Land Kurzbach-Sonnenschutz (Herren)

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