11. August 2018 / 02:55 Uhr

Nach 1351 Tagen: Holger Scherz gibt Pflichtspiel-Comeback beim Güstrower SC

Nach 1351 Tagen: Holger Scherz gibt Pflichtspiel-Comeback beim Güstrower SC

Johannes Weber
Holger Scherz (44)
Nach über dreieinhalb Jahren wieder an der Seitenlinie beim einem Pflichtspiel: Güstrows Trainer Holger Scherz. © Johannes Weber
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Der gebürtige Kühlungsborn trifft mit dem GSC auf den SV 90 Görmin. Trainer will dem Nachwuchs eine Chance geben.

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1351 Tage ist es her, dass Coach Holger Scherz zuletzt bei einem Pflichtspiel auf der Trainerbank gesessen hat. Nach über dreieinhalb Jahren ist es heute (Anstoß: 14 Uhr) soweit - der 48-Jährige gibt sein Comeback. „Ich bin schon aufgeregt. So eine Partie, wo es um Punkte geht, ist natürlich etwas anderes als ein Testspiel in der Vorbereitung", spricht Scherz über seine Gefühlslage vor der Auftakt-Begegnung mit dem Güstrower SC gegen den SV 90 Görmin.

Nach seiner letzten Trainerstation beim SV Hafen Rostock (bis Februar 2014) hatte sich der Übungsleiter eine Auszeit vom Fußball genommen. „Es gab viele andere Dinge, die in der Zeit auch Spaß gemacht haben", sagt er. Doch ganz ohne das runde Spielgerät ging es dann nicht. „Meine Frau hat gesagt, dass ich eh bald wieder auf dem Platz stehen werde", ergänzt Scherz, der nun voller Tatendrang ist.

Beim GSC wurde er der Nachfolger von Sven Lange, der nach viereinhalb Jahren zum Malchower SV zurückgekehrt ist. Scherz will beim Güstrower Verbandsliga-Klub vor allem dem Nachwuchs eine Chance geben. Aus der eigenen U 19 haben Tim Peters, Jonas Reister und Niklas Köster die Vorbereitung mitgemacht. „Die jungen Spieler sowie der Rest des Teams haben super mitgezogen", meint der Coach, ergänzt allerdings auch: „Dadurch, dass viele Akteure nach der vergangenen Saison satt waren, haben wir ihnen eine längere Pause gegeben. Uns fehlt jetzt ungefähr eine Woche Vorbereitungszeit, da einige Spieler nach zuletzt harten Einheiten körperlich in ein kleines Loch fallen könnten. In einigen Tagen könnte das schon wieder anders aussehen."

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Für die Partie gegen Görmin weiß Scherz, dass die Rollen klar verteilt sind. Die Vorpommern waren in der abgelaufenen Spielzeit sportlich abgestiegen, blieben nur aufgrund der Rückzüge des Gnoiener SV und des TSV Friedland in der Verbandsliga. „Ich habe noch nie ein Spiel der Görminer gesehen, deswegen kenne ich sie nicht. Ich mache drei Kreuze, wenn wir erfolgreich aus diesem ersten Spiel gehen", sagt der gebürtige Kühlungsborner.

Gut möglich ist, dass Scherz gegen den Außenseiter einen der Youngster in der Startelf aufbieten wird. „Beim Güstrower SC wird gute Nachwuchsarbeit geleistet", betont der gelernte Baufacharbeiter. Eine feste Platzierung hat er nicht als Saisonziel ausgegeben. Dafür will Scherz „jede Woche die bestmögliche Elf aufbieten können, die bis an ihre Leistungsgrenze gehen soll."

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