15. Mai 2017 / 14:48 Uhr

Nach den Krawallen: Polizei Karlsruhe zieht gemischtes Fazit

Nach den Krawallen: Polizei Karlsruhe zieht gemischtes Fazit

Redaktion Sportbuzzer
In Camouflage: Die Fans von Dynamo in Karlsruhe
In Camouflage: Die Fans von Dynamo in Karlsruhe © imago
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Polizeisprecher Martin Plate: „Die Dresdner haben sich übel benommen“ - Auswertung von Videomaterial dauert an

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Dresden. Die Karlsruher Polizei hat nach dem Spiel des KSC gegen Dynamo-Dresden am Sonntag gegenüber den DNN ein gemischtes Fazit gezogen. „Die Dresdner haben sich übel benommen“, kommentierte Polizeisprecher Martin Plate das Verhalten der Fans vor und während des Spieles.

Die Fans seien nicht nur durch ihr uniform, militärisches Auftreten negativ aufgefallen. Der Sturm des Stadions vorbei an den Ordnern habe ein Ausmaß angenommen, dass es so in Karlsruhe noch nicht gegeben habe. „Wir wissen nicht wie viele Fans durch die Kontrolle gerutscht sind und mutmaßen, dass die Attacke dazu diente, Pyrotechnik und Fans ohne Ticket in das Stadion zu bekommen“, sagte Plate. Bei der Aktion sowie während des Spiels wurden 21 Ordner und 15 Polizisten verletzt. Allerdings musste niemand stationär behandelt werden.

Die Untersuchung der Fußball-Randale sei noch im vollen Gange. „Wir werten derzeit Videomaterial aus. Allerdings ist es schwer, darauf einzelne Personen ausfindig zu machen, da viele ihr Gesicht bemalt hatten“, erklärte Plate.

Durchklicken: Dynamo-Fanrandale in Karlsruhe

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Dennoch sei der Einsatz aus Sicht der Beamten zumindest teilweise erfolgreich verlaufen, da die verschiedenen Fangruppierungen nicht aufeinander getroffen seien und der Anmarsch ohne größere Störungen verlief.

Nach Angaben der Polizei wurde der Aufmarsch der Fans im Militärstil erwartet. Der Aufruf dazu war bekannt. Man habe im Vorfeld mit dem Verein, dem Fanprojekt und Dresdner Beamten „verschiedene Szenarien durchgespielt“.


Hauke Heuer

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