20. März 2017 / 18:34 Uhr

Nach Dojahn-Abschied:  RFC kassiert 1:7-Klatsche

Nach Dojahn-Abschied:  RFC kassiert 1:7-Klatsche

Johannes Weber
Torgelows Stürmer Hubert Bylicki (v.) war am Sonnabend vom RFC nur schwer zu stoppen.
Torgelows Stürmer Hubert Bylicki (v.) war am Sonnabend vom RFC nur schwer zu stoppen.
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Der Traditionsklub kommt nicht zur Ruhe. Coach Dojahn geht nach wenigen Wochen. Co-Trainer Holger Wilken hat übernommen.

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Rostock. Trubel beim Rostocker FC. Felix Dojahn ist seit Freitag nicht mehr Trainer des Verbandsligisten. Nach nur 67 Tagen im Amt trennten sich Verein und der 31-Jährige „in gegenseitigem Einvernehmen“, erklärten die Rostocker in einer Pressemitteilung. Der bisherige Co-Trainer Holger Wilken (52) hat das Team interimsweise übernommen.

Die deutliche 1:7-Pleite in Torgelow rückte durch den Personalwirbel in den Hintergrund. „Im ersten Durchgang haben wir noch gut dagegengehalten. Am Ende wurde es eine hohe Niederlage, da einigen Spielern, die sonst keine Stammkräfte sind, Routine und Cleverness fehlen“, konstatierte Wilken, der die Verbandsliga-Elf betreuen wird, bis ein Nachfolger für Dojahn gefunden ist. Den Zeitpunkt, wann der RFC seinen neuen Cheftrainer vorstellt, lässt der kommissarische Klubboss Christian Blanck offen: „Möglich, dass es erst zur neuen Saison was wird.“

Wilken meint: „Es ist eine Umstellung für mich, nun hauptverantwortlich zu sein.“ Wichtiger sind allerdings die Spieler. Einige, so der neue Coach, beschäftige es sicher, dass momentan keine Ruhe in den Verein kommt. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir wieder Konstanz reinbringen werden.“

Zur überraschenden Trennung zwischen Dojahn und dem RFC kam es, weil der frühere Nachwuchsspieler im Sommer wohl zurück zum FC Hansa Rostock wechseln will. Dort könnte er die zweite Mannschaft (U21) übernehmen, die noch von Gerald Dorbritz betreut wird. Der 67-Jährige hört nach Saisonende auf. Paul Kuring, Leiter von Hansas Nachwuchsleistungszentrum bestätigt Gespräche mit Dojahn. „Unterschrieben ist aber noch nichts“, betont der 28-Jährige.

Für Dojahn scheint der Wechsel allerdings schon sicher. Seinen plötzlichen Abschied vom RFC begründet er „mit der besseren sportlichen Perspektive“ bei Hansa. Dennoch sei ihm die Entscheidung, jetzt schon zu gehen, nicht leicht gefallen.

Rostocker FC: Manthey – Brandes, Rosenkranz, Schindel, Botici – Patzenhauer – Richter, Schmidt, Alizzo, Karg – Maletzke.
Tore: 1:0, 2:0 Bylicki (28., 32.), 2:1 Richter (45.), 3:1 Riechert (47.), 4:1, 5:1 Bylicki (76., 80.), 6:1 Trzebiatowski (83.), 7:1 Jager (88.).
Schiedsrichter: k. A.
Zuschauer: 100.

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