06. Dezember 2018 / 14:17 Uhr

Nach Doppel-Gelbsperre beim VfL Wolfsburg: Labbadia legt sich auf neue Abwehr fest

Nach Doppel-Gelbsperre beim VfL Wolfsburg: Labbadia legt sich auf neue Abwehr fest

Andreas Pahlmann
Trainer Bruno Labbadia trifft mit dem VfL Wolfsburg auf Hoffenheim.
Trainer Bruno Labbadia trifft mit dem VfL Wolfsburg auf Hoffenheim.
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Zweimal in Folge lief der VfL Wolfsburg zuletzt mit derselben Startelf auf - und knackte jeweils Erfolgsserien der  Gegner. Jetzt will der VfL den guten Lauf von 1899 Hoffenheim beenden - dieselbe Startelf kann's diesmal aber nicht geben.

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Als Robin Knoche beim VfL Wolfsburg für den verletzten Marcel Tisserand in die Startformation zurückkehrte, war das so etwas wie eine vorläufige Startelf-Garantie für Rechtsverteidiger William und Innenverteidiger John Anthony Brooks - denn Trainer Bruno Labbadia wechselt in der Abwehr-Kette nur ungern auf mehr als einer Position. Der Erfolg gab Labbadia Recht - es gab seitdem zwei Siege, bei denen William und Brooks ordentlich spielten.

PK vor dem Heimspiel

Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit Cheftrainer Bruno Labbadia!

Gepostet von VfL Wolfsburg am Donnerstag, 6. Dezember 2018

Jetzt aber hat Labbadia keine Wahl: Ausgerechnet William und Brooks, die bisher in jeder Liga-Minute dieser Saison auf dem Platz standen, holten sich beim 2:1-Sieg am Sonntag in Frankfurt ihre fünften Gelben Karten ab, sind damit für das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen 1899 Hoffenheim gesperrt. "Dass es Sperren gibt, damit muss man leben; aber es ist schade, dass es gleich zwei Spieler trifft, beide aus der Viererkette. Aber wir müssen es so nehmen, wie es ist", so Labbadia. Über die Art und Weise, wie die Gelben Karten (beide Wolfsburger beschwerten sich beim Schiedsrichter) zustande gekommen sind, ärgerte den 52-Jährigen nicht. Er sagte: "Bei Jay konnte ich sogar ein Stück weit nachvollziehen, weil der Gegenspieler den Ball vor die Linie gelegt hat, die der Schiri gezogen hat."

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Entgegen seinen Gepflogenheiten machte Labbadia zumindest in Sachen Abwehr aus seinen personellen Überlegungen kein Geheimnis: Paul Verhaegh und Felix Uduokhai werden für die beiden Gelbsünder in das Team rücken, da legte sich der Coach fest. Dass beide bisher in dieser Saison keinen Startelf-Einsatz hatten, sei nicht immer eine leichte Entscheidung gewesen. Labbadia: "Im Tor und in der Verteidigung brauchst du Struktur, da versuchst du, nicht permanent etwas zu ändern. Das ist dann schwierig für die, die hintendran sind. Da muss man Geduld haben, der Tag kommt dann irgendwann."

"Wir wissen, dass Hoffenheim ein Schwergewicht ist"

Für Verhaegh und Uduokhai wird Samstag dieser Tag sein, Sorgen macht sich der Trainer nicht. Labbadia: "Da bin ich entspannt, wir vertrauen allen Spielern, die wir im Kader haben. Felix hat über die ganzen Monate gut trainiert und es war gut, dass er für die deutsche U21 zwei Spiele am Stück hatte." Dieses Vertrauen passt gut zum Selbstbewusstsein, das sich der VfL mit zwei Siegen erarbeitet hat. Ähnlich wie Leipzig und Frankfurt ist auch Hoffenheim vor dem Wolfsburg-Spiel gut drauf, hat in der Liga zuletzt sechs Spiele in Folge nicht verloren. "Wir wissen, dass das ein Schwergewicht ist", so Labbadia, "da werden wir wie in den zwei Spielen zuvor eine Top-Leistung bringen müssen - das können wir, und da haben wir auch Lust drauf!"

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Gut sieht es auch bei Mittelfeldmann Yannick Gerhardt und Angreifer Wout Weghorst aus. Beide hatten am Mittwoch nur individuell geübt. Letzterer hatte zu Wochenbeginn etwas Fieber und ihn plagten Sprunggelenkprobleme, Gerhardt kämpfte mit Rückenschmerzen. "Beide konnten am Donnerstag mit leichten Problemen mittrainieren, das ist schon mal gut", rechnet Labbadia mit einem Einsatz des Duos gegen 1899.

Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann warnt derweil vor dem VfL: "Wolfsburg hat sich entwickelt und deutlich an Variabilität dazugewonnen. Sie spielen verschiedene Grundordnungen und können dich ordentlich beschäftigen. Mit einem Sieg könnten wir Abstand gewinnen, von daher wäre es ratsam, das zu tun!"

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