Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht war nach Abpfiff sichtlich enttäuscht. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht war nach Abpfiff sichtlich enttäuscht. © dpa
Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht war nach Abpfiff sichtlich enttäuscht.

Nach drittem Remis in Folge: Eintracht Braunschweig tritt auf der Stelle 

Eintracht Braunschweig verpasst auch gegen den SV Sandhausen nach Führung den Dreier. Die Enttäuschung ist nach Abpfiff nicht nur bei der Mannschaft groß.

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Von etlichen Fans gab es nach Abpfiff gellenden Pfiffe. Denn auch gegen den SV Sandhausen reichte es für Eintracht Braunschweig nicht zu einem Sieg. Trotz Führung reichte es nur zu einem 1:1. „Wir haben noch kein Spiel verloren, aber ein paar Unentschieden zu viel“, sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht.

"Die Enttäuschung ist groß"

Nach fünf Spielen hat sein Team erst einen Sieg auf dem Konto. „Die Enttäuschung ist groß“, sagte Torschütze Mirko Boland. „Wir müssen endlich einen Killerinstinkt entwickeln.“

Gegen Sandhausen sah es in der Anfangsphase so aus, als sollte Sieg Nummer zwei folgen. Doch nach einigen guten Minuten mit zwei Halbchancen schaltete Braunschweig wieder einen Gang zurück. Auf der anderen Seite fanden die Gäste besser ins Spiel. Chancen aber gab es nur wenige. So hätte Braunschweigs Kapitän Ken Reichel ais Nahdistanz das 1:0 machen müssen, scheiterte aber an Torwart Marcel Schuhen. „Da hat der Torhüter sensationell reagiert“, sagte Reichel.

Auf der anderen Seite brachte Sandhausens Markus Karl einen Kopfball nicht platziert genug auf das Braunschweiger Gehäuse. Insgesamt spielten beide Teams jedoch ohne Esprit, die Begegnung wurde damit zunehmend langweiliger.

Fotos vom Spiel Eintracht Braunschweig gegen SV Sandhausen:

Kumbela verpasst die Vorentscheidung

Nach der Pause hatte die Eintracht wieder den besseren Start. Und ging auch durch einen 20-Meter-Schuss Bolands genau in den Winkel in Führung (48. Minute), bei dem Sandhausens Torwart Schuhen allerdings keine glückliche Figur machte. 

Der eingewechselte Domi Kumbela hätte auch noch nachlegen können, vergab seine Kopfballchance allerdings. „Ein 2:0 hätte uns enorm geholfen, aber das begleitet uns seit Wochen, dass wir nicht nachlegen“, sagte Lieberknecht.

Da es seine Mannschaft nicht machte, wurde sie noch bitter bestraft. Philipp Klingmann glich aus (83.), als Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic vorher super reagieret, aber gegen den Nachschuss chancenlos war. „Der Gegentreffer ist sehr unglücklich gefallen“, sagte der Torwart. Den meisten im Stadion ging es wie Reichel. „Momentan sind es bei mir gemischte Gefühle“, sagte er, „wir haben zwar noch nicht verloren, aber auch viel zu wenig Punkte.“

Yildirim macht Mut

Etwas Positives gab es dennoch aus Braunschweiger Sicht: Das Debüt von Özkan Yildirim, er kam nach 72 Minuten für den müden Christoffer Nyman, macht Mut. Der ehemalige Düsseldorfer könnte der Akteur sein, der das spielerische Moment in die Eintracht-Aktionen bringt. „Wenn ich weiß, wie die Jungs spielen“, sagte Yildirim, „wird es immer besser.“

Das muss es auch, sonst wird das Pfeifkonzert in Braunschweig demnächst noch größer. Jetzt geht es erst einmal am Freitag zu Union Berlin. „Nun gilt es, dort einen Dreier zu holen“, sagte Lieberknecht.

Eintracht Braunschweig (Herren) Region/Peine SV Sandhausen (Herren) Fussball 2. Bundesliga Eintracht Braunschweig-SV Sandhausen (10/09/2017 13:30)

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