31. Mai 2017 / 13:21 Uhr

Nach Fan-Eskalation: Eintracht Braunschweig kündigt „harte Strafen“ an

Nach Fan-Eskalation: Eintracht Braunschweig kündigt „harte Strafen“ an

Marcel Westermann
Unfassbar: Eintracht-Fans stürmen den Platz.
Unfassbar: Eintracht-Fans stürmen den Platz. © Julian Stratenschulte
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Pyrotechnik, Böller, Platzsturm - diese scheußlichen Dinge überschatteten am Montag das Relegations-Rückspiel zwischen Braunschweig und dem VfL Wolfsburg. Doch die Eintracht-Verantwortlichen haben in einer offiziellen Stellungnahmen bereits „harte Konsequenzen“ angekündigt. Zudem ermittelt jetzt der DFB.

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Nach dem Platzsturm retteten sich die Wolfsburger in den Spielertunnel, die Polizei sperrte den Bereich zum Gästeblock mit zahlreichen Beamten ab. Auf die Anweisungen des Stadionsprechers, den Innenraum zu verlassen, reagierten die Eintracht-Fans nicht. Stattdessen leisteten sie sich Wortgefechte mit der Polizei und den VfL-Anhängern. Und es ging noch weiter: Über die Haupttribüne, hinter der Gästebank entlang, wollten sich einige Chaoten einen Weg zum Wolfsburger Block verschaffen. Doch die Polizei drängte die Braunschweiger zurück.

Gestern äußerten sich Sebastian Ebel und Rainer Ottinger als Vertreter des BTSV-Präsidiums und Soeren Oliver Voigt als Geschäftsführer sowie Marc Arnold als Sportlicher Leiter: „Was zu Beginn des zweiten Durchgangs passiert ist, ist für uns alle ein absolut zu verurteilender krimineller Vorgang.“ Und: „Auch die Szenen nach Spielende auf dem Platz machen uns fassungslos. Wir tolerieren nicht, dass Polizisten, Ordner, Spieler oder Fans der Gastmannschaft mit körperlicher Gewalt oder Pyrotechnik angegriffen werden.“ Konsequenzen wurden angedroht. „Wir werden die Spieltags-Vorgänge sehr genau prüfen, unsere Konsequenzen daraus ziehen und harte Strafen gegenüber den Tätern aussprechen. Wir überlassen unser Stadion nicht den Chaoten, die hierfür die Verantwortung tragen.“

mwe

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