01. Januar 2018 / 15:33 Uhr

Mit Jörg Heinrich: Falkensee-Finkenkrug verteidigt nach Fast-Aus noch den Pokal

Mit Jörg Heinrich: Falkensee-Finkenkrug verteidigt nach Fast-Aus noch den Pokal

Axel Eifert
Mit Ex-Trainer Jörg Heinrich (r.) verteidigte FF den Pokal.
Mit Ex-Trainer Jörg Heinrich (r.) verteidigte "FF" den Pokal. © Tanja M. Marotzke
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SV Falkensee-Finkenkrug I gewinnt mit Ex-Trainer Jörg Heinrich als Spieler das eigene Hallenturnier.

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Zur großen Überraschung der rund 450 Fans in der Falkenseer Stadthalle wirkte Ex-Nationalspieler Jörg Heinrich am vergangenen Freitagabend beim 28. Turnier um den Bürgermeisterpokal in der Gastgebermannschaft des Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug I als Spieler mit. „Kapitän Sanel Begzadic ist kurzfristig aus privaten Gründen ausgefallen. Weil ich ein paar freie Tage habe, bin ich eben für ihn eingesprungen“, sagte der ehemalige FF-Coach, der seit drei Wochen beim Bundesligisten Borussia Dortmund als Co-Trainer tätig ist.

Gastgeber verliert zwei Vorrundenspiele

Trotzdem wäre die Falkenseer Mannschaft nach der Vorrunde fast aus dem Rennen um den Turniersieg ausgeschieden. Denn nach einem 4:0-Erfolg zum Auftakt gegen Kreisoberliga-Herbstmeister SV Dallgow 47 kassierte die erste Vertretung des Gastgebers gegen den stark aufspielenden Kreisoberligisten Eintracht Falkensee (0:2) und den Kreisligisten vom Seeburger SV (1:3) zwei überraschende Niederlagen. Der Vorjahressieger hatte aber Glück mit den anderen Ergebnissen seiner Vorrundengruppe und zog so mit nur drei Zählern auf Grund der besseren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Teams aus Seeburg und Dallgow in das Halbfinale ein. Eine souveräne Vorrunde spielte Kreisoberligist Eintracht Falkensee, der alle drei Spielen gewann und dabei sogar ohne Gegentor blieb.

In der anderen Vorrundengruppe setzte sich der Oberligist Grün-Weiss Brieselang durch, der mit einer sehr jungen Truppe (mit einigen A-Juniorenspielern) angetreten war. Das Team von Trainer Patrick Schlüter wurde mit drei Siegen Erster vor dem Kreisoberligisten Blau-Gelb Falkensee, der die Mannschaften von Gastgeber SV Falkensee-Finkenkrug II und III bezwang.

Im Halbfinale leisteten die Blau-Gelben dann im Ortsderby gegen die Eintracht-Vertretung harten Widerstand und mussten sich erst nach einem längeren Neunmeterschießen knapp geschlagen geben (6:7). Im anderen Spiel der Vorschlussrunde kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen Brieselang und der ersten Finkenkruger Vertretung. Dabei zeigte der Brandenburgligist seine beste Turnierleistung und kaufte den jungen Akteuren des Oberligisten den Schneid ab. FF-Torwart Armando Amatulli erzielte beim 4:2-Sieg seiner Mannschaft aus der eigenen Hälfte den vorentscheidenden Treffer zum 3:1. Die Brieselanger hielten sich danach mit einem 3:1-Erfolg im „kleinen Endspiel“ um den dritten Platz gegen Blau-Gelb Falkensee schadlos.

In Bildern: Der Werdegang von Jörg Heinrich

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FF-Team gewinnt im Neunmeterschießen

Im Finale kam es zum zweiten Duell zwischen Eintracht Falkensee und dem SV Falkensee-Finkenkrug I und es schien sich erneut eine Überraschung anzubahnen, als der Außenseiter aus der Kreisoberliga durch drei Treffer seines überragenden Akteurs Jan Kibbieß – er wurde mit acht Treffern bester Torschütze des Turniers – mit 3:1 in Führung ging. Moris Fikic und Patrick Lenz schafften aber noch den 3:3-Ausgleich für das FF-Team. Im Neunmeterschießen verschossen dann die Eintracht-Akteure Nils Anders und (ausgerechnet) Kibbieß, so dass der Brandenburgligist aus Falkensee seinen Pokalerfolg aus dem Vorjahr verteidigte.

„Die Halle war gut gefüllt, die Stimmung sehr gut. Man hat gemerkt, dass das Turnier allen viel Spaß gemacht hat. Umso schöner war für uns mit dem Sieg der Ausgang des Turniers“, meinte Jörg Heinrich hinterher. Für ihn geht es am 2. Januar wieder nach Dortmund. Einen Tag später reist der Bundesligist dann zur Vorbereitung auf die Rückrunde ins Trainingslager in südliche Gefilde.

Die Kicker vom Brandenburgligisten aus Falkensee haben noch ein paar freie Tage. Trainingsstart für sie zur Vorbereitung auf die zweite Halbserie ist am 15. Januar dann unter der Leitung des bisherigen Co-Trainers André Bittner.

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