08. September 2018 / 18:12 Uhr

Nach Führung: Babelsberg 03 unterliegt Union Fürstenwalde (mit Galerie)

Nach Führung: Babelsberg 03 unterliegt Union Fürstenwalde (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Nils Stettin (2.v.l.) bejubelt seinen Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für Union Fürstenwalde.
Nils Stettin (2.v.l.) bejubelt seinen Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für Union Fürstenwalde. © Jan Kuppert
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AOK-Landespokal: Kiezkicker müssen sich vor 1361 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion geschlagen geben.

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Alle Warnungen haben nichts geholfen: Die Regionalliga-Fußballer des SV Babelsberg 03 sind nach der 2:3 (0:0)-Niederlage am Samstagnachmittag gegen den Ligarivalen FSV Union Fürstenwalde bereits in der zweiten Runde aus dem diesjährigen AOK-Landespokal-Wettbewerb ausgeschieden.

„Der Trainer hat uns die ganze Woche davor gewarnt, dass Fürstenwalde zu Unrecht am Tabellenende steht“, sagte Mittelfeldspieler Manuel Hoffmann nach dem Schlusspfiff vor 1361 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion und der Niederlage gegen das bislang in dieser Punktspielsaison sieglose FSV-Team.

„Wir hatten zu viele einfache Ballverluste, waren immer einen Schritt zu spät und sind verdient raus“, analysierte der Linksfuß, der mit seinem Freistoßtreffer zum 2:3-Endstand in der 89. Minute bei den Heimfans zumindest die Hoffnung auf die Verlängerung aufkeimen ließ.

In Bildern: Babelsberg 03 unterliegt Union Fürstenwalde in der zweiten Runde des AOK-Landespokals mit 2:3.

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Ähnlich wie im vergangenen Ligaspiel gegen den FSV Optik Rathenow, das die Kiezkicker noch knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnten, kamen die Babelsberger nicht gut in die Partie. „Die ersten 45 Minuten haben wir total verschlafen“, brachte es Hoffmann auf den Punkt.

Angreifer Pieter Wolf (6., 11.) hatte in der Anfangsphase noch die gefährlichsten Szenen zu verbuchen. Der Treffer seines Sturmpartners Tom Nattermann nach 18 Minuten wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt. Auf der anderen Seite hatte Nils Stettin die größte Chance für die Gäste, setzte seinen Abschluss aber knapp neben den Kasten von SVB-Keeper Marvin Gladrow, der für den verletzten Philip Saalbach (Muskelfaserriss im Unterschenkel) als Kapitän auflief.

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Nach dem Seitenwechsel profitierten die Filmstädter bei der Führung von einer unglücklichen Szene des Fürstenwalders Ingo Wunderlich, der seinen eigenen Schlussmann mit einem Querschläger überwand (50.). Wirklich Ruhe brachte die Führung aber nicht in das Babelsbergerer Spiel – im Gegenteil. Jeweils nach einer gut getretenen Ecke des stark aufspielenden Cihan Kahraman kassierten die Gastgeber zwei Kopfballtreffer von Stettin (68., 75.).

Spitzenspiel gegen Wacker Nordhausen

Die Babelsberger Spieler von Trainer Almedin Civa warfen in der Schlussphase alles nach vorn und wollten das drohende Aus um jeden Preis abwenden. Pech hatte die Mannschaft, dass Schiedsrichter Marcel Riemer bei zwei strittigen Szenen im Fürstenwalder Strafraum jeweils nicht auf Elfmeter entschied (61., 85.).

Die Vorentscheidung fiel dann in Minute 88, als die Unioner die Freiräume nutzten und Andor Jozsef Bolyki zum 3:1 abschloss. Nachdem Hoffmann per Freistoß verkürzte vergab der eingewechselte Ahmet Sagat in der Nachspielzeit die größte Chance zum Ausgleich, als er einen Kopfball nur Zentimeter neben den Pfosten des Fürstenwalder Kastens setzte.

„Gerade nachdem wir nach dem zunächst ausgesprochenen Pokalausschluss doch noch am Wettbewerb teilnehmen durften, ist dieses Aus für uns und unsere Fans extrem bitter“, ärgerte sich Hoffmann, der mit seinen Teamkollegen am Mittwochabend (19 Uhr) zum Spitzenspiel der Regionalliga beim Tabellenzweiten FSV Wacker Nordhausen gastiert.

„Dass ist das Gute am Fußball – er ist schnelllebig und man hat nicht viel Zeit, sich über Niederlagen Gedanken zu machen. Jetzt gilt: Mund abputzen und die richtige Reaktion zeigen.“

SV Babelsberg 03: Gladrow – Salla, Rode, Uzelac, Wilton – Koch (81. Sagat), Abderrahmane – Igbinigie (46. Dombrowa), Hoffmann – Nattermann, Wolf (76. Montcheu).

FSV Union Fürstenwalde: Büchel – Wunderlich, Halili, Krstic, Meyer – Pratsler (44. Stang), Hausdorf (46. Sejdija) – Schulz (70. Behling), Kahraman, Bolyki – Stettin.

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