15. August 2018 / 14:52 Uhr

Nach Gastspiel von Meister SG Flensburg-Handewitt will VfL Lübeck-Schwartau hochklassige Saisoneröffnung etablieren

Nach Gastspiel von Meister SG Flensburg-Handewitt will VfL Lübeck-Schwartau hochklassige Saisoneröffnung etablieren

Redaktion Sportbuzzer
Der Geschäftsführer der Flensburger Brauerei, Andreas Tembrockhaus, und VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs präsentieren die neue Partnerschaft.
Der Geschäftsführer der Flensburger Brauerei, Andreas Tembrockhaus, und VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs präsentieren die neue Partnerschaft. © FELIX KÖNIG/54°
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Geschäftsführer Michael Friedrichs: „Leute im Norden haben Bock auf Handball“

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Ein Deutscher Meister zum Anfassen, ein Zweitliga-Team, das nicht nur sportlich überzeugen konnte, und ein Hansehallen-Publikum, das beiden Teams viel Sympathie entgegenbrachte: Der Saisonauftakt des VfL Lübeck-Schwartau gegen die SG Flensburg-Handewitt sorgte in der Lübecker Hansehalle allseits für zufriedene Gesichter.

Bevor Maik Machulla mit seinen SG-Handballern nach dem letztlich standesgemäßen 36:27 den vergleichweise kurzen Weg zurück an die Flensburger Förde antrat, ließen sich der Meistertrainer und einige Spieler noch bei Geschäftsleuten und Sponsoren im „VfL- Raum“ der Hansehalle sehen. Wie schon bei der Autogrammstunde, bei der sich knapp 100 Fans bereits gut zwei Stunden vor dem Spiel vor der Hansehalle einfanden, und wie bei den Fans, die nach dem Spiel ein Selfie mit Karlsson, Jeppson & Co. machen wollten, bewies der Deutsche Handball-Meister seine Fan-Nähe. „Auch wenn wir Olympiasieger und Europapokalsieger in unseren Reihen haben, legen wir doch großen Wert darauf, eine Mannschaft zum Anfassen zu bleiben“, ließ Machulla wissen und hob auch hervor, dass sein Team in Lübeck „sehr warm empfangen worden“ sei.

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Die minutenlangen Standing Ovations der 1871 Zuschauer nach Spielschluss, die erkennbar beiden Mannschaften galten, unterstrich den Eindruck, dass die Handball-Fans zufrieden mit und wohl auch ein wenig stolz auf beide Teams aus Schleswig-Holstein waren. „Das war ein toller Saisonauftakt für die Fans“, befand auch VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs. „Dass fast 1900 Zuschauer in der Halle waren, zeigt, dass die Leute Bock auf Handball haben, Handball im Norden in ist.“ Und doch wäre Friedrichs nicht Friedrichs, hätte er nicht bereits die nächsten Ideen: „Die Saisoneröffnung könnten wir noch ausweiten, zum Beispiel durch ein Fanfest mit Livemusik“.

Prost mit "Flens"


Dann mit Flensburger Bier. Für drei Jahre hat die Brauerei einen Kontrakt mit dem VfL geschlossen – und „sich richtig bemüht um uns“, betont Friedrichs. „Freiware, aber auch monetäres Sponsoring“ springe für den VfL dabei heraus – und zeige, dass der Stellenwert des Zweitligisten weiter gestiegen sei. Was auch für den sportlichen Aspekt gilt: „Inzwischen bringen solche Spiele gegen uns auch den Erstligisten ’was“, hat Friedrichs sich von Meistertrainer Machulla bestätigen lassen.

„Wenn wir wieder Deutscher Meister werden, komme ich gerne wieder“


Das Spiel hat Lust auf mehr gemacht. Auch bei Friedrichs, der sich „jedes Jahr eine Saisoneröffnung auf diesem sportlichen Niveau vorstellen“ kann. „Immer den Deutschen Meister hier zu haben, wäre natürlich ein Traum“, sagt er und verrät, dass zumindest „mit dem THW Kiel Gespräche schon laufen“. Bei den Füchsen Berlin habe man noch ein Ablösespiel für Oliver Milde gut. Und, so Friedrichs, Maik Machulla habe im kleinen Kreis bereits angekündigt: „Wenn wir wieder Deutscher Meister werden, komme ich gerne wieder.“ Christian Schlichting

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