Der Kosovo war von der UEFA aufgenommen worden. © Armando Babani

Nach Kosovo-Aufnahme in UEFA: Serbischer Verband klagt

Der serbische Fußballverband geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Aufnahme des Kosovo in die UEFA vor. Der CAS in Lausanne setzte nach eigenen Angaben für den 31. Oktober eine Anhörung in dem Fall an.

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Kosovo sei kein eigener Staat, gehöre auch nicht der UNO an und dürfe daher kein Mitglied der Europäischen Fußball-Union sein, argumentieren die Serben.

Schließlich sei die fast nur noch von Albanern bewohnte frühere Provinz nach einer Resolution des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1999 immer noch ein Teil Serbiens, heißt es weiter. Allerdings ist das vor acht Jahren von Serbien abgefallene Kosovo inzwischen von deutlich mehr als 100 Staaten völkerrechtlich anerkannt worden.

Die Anwälte des serbischen Fußballverbandes hatten bereits im Mai beim CAS einen Klage-Schriftsatz eingereicht. Das Kosovo war zum Auftakt der WM-Qualifikation für 2018 zu einem 1:1 gegen Finnland gekommen. Zuvor hatte die UEFA das Neu-Mitglied aus Sicherheitsgründen der Gruppe I zugeteilt und damit ein Aufeinandertreffen mit Bosnien-Herzegowina in der Gruppe H vermieden.

dpa

Region/National

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