30. November 2017 / 00:26 Uhr

Nach Marathon-Sitzung: Verbleib von Manager Horst Heldt bei Hannover 96 wahrscheinlich

Nach Marathon-Sitzung: Verbleib von Manager Horst Heldt bei Hannover 96 wahrscheinlich

Andreas Willeke
Horst Heldt: Ob glücklich oder nicht, das ist völlig wurscht. Der Schlüssel für den Sieg: Die Entscheidungen, die der Trainer getroffen. Sicherlich mit der Einwechslung von Marvin Bakalorz, auch mit Niclas Füllkrug.
Horst Heldt bleibt wahrscheinlich bei Hannover 96. © imago
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Nach einer erneuten Marathon-Sitzung im Kokenhof deutet sich ein Verbleib von Manager Horst Heldt bei Hannover 96 immer mehr an, Spekulationen aber bleiben. Denn das Ergebnis des Gesprächs mit Clubchef Martin Kind soll erst am Donnerstag auf einer Pressekonferenz verkündet werden. Wahrscheinlich ist, dass Heldt mehr Machtfülle bekommt und zum Geschäftsführer befördert wird. 

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Es war eine Marathon-Sitzung: Vier Stunden hat 96-Chef Martin Kind am Mittwoch bis kurz vor Mitternacht mit Manager Horst Heldt verhandelt. Es ging um die Zukunft von Heldt, der zum 1. FC Köln wechseln wollte. "Meine Position ist klar, es gibt keine Freigabe", sagte Kind danach. Laut Kind war es auch ein "gutes Gespräche über die Weiterentwicklung von 96."

Mit dabei in Kinds Kokenhof in Großburgwedel war der ehemalige Bayern-Manager und jetzige Spielerberater Christian Nerlinger. Der Ex-Profi gilt als Kinds Vertrauter und berät den 96-Chef schon seit langem in wichtigen Fragen.

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"Es gibt kein Ergebnis", das war die offizielle Stellungnahme von 96-Seite. Damit bleibt noch Spekulation, dass Heldt seinen Vertrag bis 2020 erfüllt. Der Manager will erst am Donnerstag Mittag auf einer Pressekonferenz endgültig Stellung nehmen.

Nach einem ersten Gespräch am Dienstag hatte Kind erklärt, es gebe noch "zwei Punkte zu besprechen". Das haben Kind und Heldt erledigt, alle Themen sollen nun besprochen worden sein.

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Damit deutet alles darauf hin, dass Heldt zum Geschäftsführer befördert wird und mehr Machtfülle bekommt. Heldt möchte auch ein Budget für Transfers, über das er allein entscheiden kann. Fünf Millionen Euro etwa könnten in dem Heldt-Topf liegen. Auch in der Geschäftsstelle sollen die einzelnen Abteilungen mehr Verantwortung bekommen. Übertrieben formuliert soll künftig nicht jede Bestellung von Kugelschreibern über Kinds Schreibtisch abgewickelt werden.

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Mehr freie Hand statt Freigabe für Köln, das könnte das Ergebnis des zweiten Kind-Heldt-Gipfels sein. Heldt tat sich offenbar schwer, das Kölner Angebot auszuschlagen.

FC-Geschäftsführer Alex Wehrle bestätigt in einem am Donnerstag erscheinenden Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger, "ein Gespräch mit Horst Heldt geführt" zu haben, "und es war für beide Seiten ein sehr positives. Wir warten jetzt ab und geben nicht auf", erklärt Wehrle da. Es sieht danach aus, dass Köln sich einen anderen Manager als ihren Wunschkandidaten suchen muss.

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