Die U19 von RB zieht gegen Eintracht Frankfurt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein (1) (Christian Modla) Die U19 von RB ist gegen die Frankfurter Eintracht in die zweite DFB-Pokalrunde eingezogen. © Christian Modla
Die U19 von RB zieht gegen Eintracht Frankfurt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein (1) (Christian Modla)

Nach packender Verlängerung: RB Leipzigs U19 schlägt Eintracht Frankfurt 3:1

Nach 120 spannenden und intensiven Minuten schlagen die Klauß-Schützlinge Eintracht Frankfurt am Ende verdient und ziehen in die 2. Runde des DFB-Junioren-Vereinspokals ein.

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Leipzig. Mit einem neuen Trainer startete die U19 der Roten Bullen in die neue Saison. Nachdem sich Achim Beierlorzer Richtung Regensburg verabschiedet hatte, ist Robert Klauß nun verantwortlich. Klauß debütierte als Cheftrainer letzte Saison und coachte sehr erfolgreich die U23 der Bullen, die vom Spielbetrieb abgemeldet wurde. Nun soll er die U19-Talente bestmöglich ausbilden und erstligareif formen. Abouchabaka, Ludewig und der zurzeit verletzte Kühn durften auch schon während der Vorbereitung Profiluft schnuppern.

Beide Mannschaften auf Augenhöhe

Mit einem Pokalspiel im DFB-Junioren-Vereinspokal begann die Saison gegen Eintracht Frankfurt und es sollte für die fast 500 Zuschauer am Ende ein spannendes Pokalspiel werden. In den ersten halben Stunde passierte auf dem Grün nicht besonders viel. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und verwickelten sich in intensive Zweikämpfe. Eintracht Frankfurt, der letztjährige Tabellensechste der Bundesliga Süd-Südwest, konnte dann nach 38 gespielten Minuten den ersten Torschuss verzeichnen. Nachdem sich Marcel Hoppe nach einem langen Ball noch verschätzt hatte, war RB Keeper Julian Krahl gegen Frankfurts Rechtsaußen Lukas Rodwald dann zur Stelle.

Fotos: RB Leipzig U19 - Eintracht Frankfurt U19

Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit war die bis dato beste Phase für die jungen Bullen. Nach einer Flanke von der rechten Seite durch Elias Abouchabaka stand Felix Schimmel im Strafraum frei, konnte aber per Dropkick nicht verwerten, nachdem sich Eintracht Torwart Marius Herzig verschätzt hatte. In der 42. Minute war es Naod Pablo Mekonnen, der mit seinem wuchtigen Kopfball nach einem Eckball am gut aufgelegten Herzig scheiterte.

Torlos gingen beide Mannschaften in die Kabinen

Die zweite Halbzeit sollte wesentlich mehr Torraumszenen und knifflige Entscheidungen parat haben. In der 49. Minute näherten sich sowohl RB durch Abouchabaka als auch Eintrachts Rodwald in der 61. Minuten mit gefährlichen Distanzschüssen einer Führung an. Der Knoten platzte dann aber bei den Bullen in der 64. Minute. Der quirlige und für das RB Spiel belebende Nicolas Paul Julien Fontaine wurde von Hoppe im Strafraum bedient und mit etwas Glück landete sein Schuss zur erlösenden Führung im Tor der Gäste. Aufgrund der spielerischen Vorteile im zweiten Durchgang war das Tor nicht unverdient.

Nur vier Minuten hielt der Jubel bei den Gastgebern an. Per Standardsituation wussten die Frankfurter zu antworten. Nach einer Freistoßflanke von der linken Seite stand Laurin Stich im Strafraum völlig frei und hatte keine große Mühe zum Ausgleich einzuschieben. Besonders die Einwechslungen von Emre Mert Aslan und Lukas Felix Krüger taten dem RB Spiel nach dem Ausgleich gut. Den Lucky Punch sollte aber keiner der beiden Teams in der regulären Spielzeit mehr gelingen und es ging in die Verlängerung.

Die Roten Bullen in der Verlängerung zielstrebiger und entschlossener

In der 104. Minute brachte Erik Majetschak die Bullen erneut in Front. Nach einem Einwurf von der linken Seite setzte er sich gegen die halbe Frankfurter Defensive durch und knallte den Ball unter den Querbalken. Die endgültige Entscheidung fiel dann zwei Minuten vor Ende. Kilian Ludewig setzte sich klasse auf der rechten Seite durch, sah den mitgelaufenen Aslan, der die Übersicht behielt und zum umjubelten 3:1-Endstand einschob.

Ein sichtlich erleichterter Robert Klauß nach dem Spiel:

„Es war heute ein absoluter Abnutzungskampf, denn Eintracht Frankfurt hatte uns in viele direkte Duelle verwickelt. Mein Team hat Leidenschaft und Teamgeist bewiesen und ich denke, wir haben am Ende verdient gewonnen.“
Angesprochen auf die Ziele in der kommenden Saison in Liga und Pokal äußerte sich der RB Coach wie folgt: „Wir haben im Verein beschlossen kein tabellarisches Ziel auszugeben. Im Pokal möchten wir auch von Runde zu Runde schauen, was uns für Gegner erwarten.“

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