Ein Storch strahlte am Sonnabend ganz besonders: Mittelstürmer Mathias Fetsch. Ein Storch strahlte am Sonnabend ganz besonders: Mittelstürmer Mathias Fetsch. © Uwe Paesler
Ein Storch strahlte am Sonnabend ganz besonders: Mittelstürmer Mathias Fetsch.

Strahlemann Mathias Fetsch

Nach dem 5:1 (2:1) Sieg gegen Fortuna Köln strahlte ein Storch ganz besonders

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Die Freude war riesengroß bei den Fußball-Profis von Holstein Kiel nach dem  5:1 (2:1)-Kantersieg vor heimischer Kulisse gegen Fortuna Köln, dem höchsten Drittliga-Triumph seit dem 27. Juli 2013 (5:1 gegen Saarbrücken) und dem ersten Drei-Punkte-Erlebnis nach zuvor vierteiliger Erfolgsflaute. Und ein Storch strahlte ganz besonders: Mittelstürmer Mathias Fetsch.

Kein Wunder, sein fünfter Saisontreffer zum 3:1 nur 15 Sekunden nach dem Anstoß zur zweiten Halbzeit führte die Kieler endgültig auf die Siegstraße. Zugleich war es die erste „Bude“ des 28-Jährigen seit dem 24. September vergangenen Jahres. „Ich habe schon in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt, dass es wichtig ist, dass die Mannschaft punktet. Egal, wer die Tore macht. Aber ich muss zugeben, es ist schon ein geiles Gefühl, den Ball endlich wieder selbst über die Linie gedrückt zu haben“, so Fetsch, der zuletzt wegen seiner mangelnden Torgefahr in die Kritik geraten war,  nach dem Schlusspfiff.

Anschlusstreffer war ein Weckruf

Nur kurz seien in der Pause Erinnerungen an das jüngste 2:2 gegen Aalen aufgekommen, als die Kieler eine 2:0-Halbzeitführung aus der Hand gegeben hatten.  „Vielleicht war der Kölner Anschlusstreffer in der 45. Minute so etwas wie ein Weckruf. Wir haben uns jedenfalls in der Kabine eingeschworen, haben die Spannung hoch gehalten“, sagte Fetsch.

Mentalität, Widerstand und Konzentration

„Überglücklich“ war der Rotschopf zudem über die Reaktion seines Teams auf die Appelle  von KSV-Cheftrainer Markus Anfang im Vorfeld des Köln-Spiels. Mentalität hatte der 42-Jährige gefordert, Widerstand und Konzentration über 90 Minuten. „Wir haben in der vergangenen Woche viel darüber gesprochen. Dass es gegen die Fortuna nur über  Physis und Zweikampfstärke gehen kann. Die Aufgaben haben wir heute über die volle Distanz erfüllt. Gegen Aalen haben wir alle gesehen, was passiert, wenn man nur einen halben Schritt weniger macht“, so Fetsch.

Am Sonntag zu Gast in Zwickau

Überbewerten wollte der ehemalige U-Nationalspieler die Gala vom Sonnabend indes nicht. Diesen Tag dürfe man genießen, ab Sonntag gelte es,  den Blick auf den kommenden Sonntag zu richten. Dann gastieren die Störche beim FSV Zwickau. Ein Gegner, der ebenfalls die athletische Komponente in den Vordergrund rückt. „Da geht es wieder bei Null los“, lautete Fetschs treffsicheres Schlusswort.

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