Adrienn Oláh im Rettungswagen, der sie nach Tegel bringt. Adrienn Oláh im Rettungswagen, der sie nach Tegel bringt. © Stefan Blumenthal
Adrienn Oláh im Rettungswagen, der sie nach Tegel bringt.

Nach Turbine-Hallencup: Verletzte Ungarin kann die Heimreise antreten

Adrienn Oláh hatte sich am ersten Turniertag schwer verletzt - jetzt durfte sie zurück in die Heimat fliegen.

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Am Sonnabend hatte sich Adrienn Oláh, die ungarische Fußballerin von MTK Hungaria, beim Turbine-Hallencup schwer verletzt. Anschließend wurde sie im Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum medizinisch betreut. Am Donnerstag konnte die 18-Jährige endlich die Heimreise nach Budapest antreten.

Bei einem Zusammenprall mit einer Torhüterin hatte die Ungarin einen Nierenriss erlitten. Erst am Donnerstagvormittag war nach einer MRT-Untersuchung klar, dass die Angreiferin transportfähig ist. Mit einem Spezialtransport ging es zum Flughafen Tegel, von dort mit einem Rettungsflieger nach Budapest. Begleitet wurde Adrienn Oláh von zwei ungarischen Ärzten. In Budapest muss die Fußballerin erneut ins Krankenhaus – denn ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sie wieder auf dem Platz stehen kann.

Strahlendes Lachen, als Adrienn Oláh am Donnerstagmorgen erfährt, dass es wirklich nach Hause geht. Strahlendes Lachen, als Adrienn Oláh am Donnerstagmorgen erfährt, dass es wirklich nach Hause geht. © Stefan Blumenthal

In der ungarischen Hauptstadt wurde Adrienn Oláh von ihren Eltern und Geschwistern erwartet. Die hatten von ihrem Bauernhof eine etwa 300 Kilometer lange Anreise nach Budapest. Tochter Adrienn lebt in Budapest, besucht das Sportgymnasium, wo sie im Sommer das Abitur macht.

Auch der Abschied aus dem Bergmann-Klinikum, wo sie am Montag vor dem Abflug der Mannschaft noch zwei Mitspielerinnen besucht hatten, fiel emotional aus. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, dass die ungarische Kickerin nun den Heimweg antreten kann. „Tollen Mädchen, wie tapfer sie am Samstag hier ausgehalten hat, trotz der extremen Schmerzen“, hieß es vom Pflegepersonal, das teilweise auch bei Oláhs Einlieferung am vergangenen Wochenende dabei war.

Auch Turbine-Fans hatten das Mädchen während ihres Krankenhausaufenthalts in Potsdam besucht, ihr gute Besserung gewünscht. Sie hoffen auf ein Wiedersehen mit der Ungarin im nächsten Jahr beim Turbine-Hallencup.

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