03. Januar 2019 / 15:04 Uhr

Nach Winterzugängen: Doberaner FC hält an seinen Saisonzielen fest

Nach Winterzugängen: Doberaner FC hält an seinen Saisonzielen fest

Tommy Bastian
DFC-Neuzugang Nino Dowe (hier noch als Hansa-Jugendspieler) kommt aus Leipzig, spielte dort bis zum Sommer für die U  19 des 1.  FC  Lokomotive. 
DFC-Neuzugang Nino Dowe (hier noch als Hansa-Jugendspieler) kommt aus Leipzig, spielte dort bis zum Sommer für die U  19 des 1.  FC  Lokomotive.  © Tommy Bastian
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Mit den ehemaligen Hansa-Nachwuchsspielern Felix Engert und Nino Dowe kommen zwei top-ausgebildete Spieler

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Bad Doberan. Fußball-Landesligist Doberaner FC hat seinen Kader weiter verstärkt. Nach Martin Becker (33, einst für den FSV Bentwisch in der Oberliga aktiv, die vergangenen neun Jahre allerdings vereinslos) verpflichteten die Münsterstädter mit Nino Dowe (zuvor 1. FC Lok Leipzig A-Junioren), ­Felix Engert (vom TSV Bützow) und Ryan O’Carroll (vereinslos) drei weitere Spieler.

Dowe und Engert bei Hansa ausgebildet

Dowe (19) und Engert (24) wurden in der Nachwuchs-Abteilung von Dritt­ligist FC Hansa Rostock ausgebildet, ehe sie beide nach Sachsen wechselten. Nino Dowe, der Neffe von Ex-Hansa-Profi Jens Dowe (heute Trainer beim Rostocker FC), wechselte im Juli 2016 zu den A-Junioren des 1. FC Lok Leipzig. Dort war der Mittelfeldspieler bis zum vergangenen Sommer am Ball. Danach nahm er sich eine Auszeit. Fortan soll der Blondschopf die DFC-Defensive, die mit 16 Gegentoren zu den besten Abwehrreihen der Landesliga West gehört, weiter stabilisieren.

Schwieriger ausrechenbar wollen die Doberaner in der Offensive werden. Dabei sollen neben Angreifer Martin Becker auch Felix Engert und der gebürtige Ire Ryan O’Carroll helfen. Beide können sowohl im Sturm als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden.

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Engert wechselte 2011 aus Rostock in den Nachwuchs des heu­tigen Regionalligisten Chemnitzer FC. In der Saison 2013/14 stand er beim CFC auch dreimal im Dritt­liga-Kader, kam allerdings in den Partien gegen den 1. FC Heidenheim (0:2), Borussia Dortmund II (2:0) und den SV Darmstadt 98 (1:1) nicht zum Einsatz. Im Sommer 2014 kehrte Felix Engert in seine Heimat zurück, spielte fortan beim TSV Bützow in der Verbandsliga. Berufsbedingt konnte er allerdings nicht immer dabei sein, kam in der Hinrunde nur auf sechs Einsätze. Nun geht der Familienvater eine ­Liga tiefer und wechselt in den Ort, wo er auch wohnt, um Sport, Beruf und Familie besser organisieren zu können.

Neuzugang Nummer vier kommt aus Irland

Über den vierten Neuzugang ist am wenigsten bekannt. Ryan O’Carroll kommt aus Irland und lebt seit kurzem in Mecklenburg-Vorpommern. Er soll bei verschiedenen Vereinen zur Probe mittrainiert haben, entschied sich allerdings für den Doberaner FC.

DFC-Trainer Ronny Susa sagt: „Oberste Priorität hat es, die Neu­zugänge fit zu bekommen und sie in die Mannschaft zu integrieren. Wir erhoffen uns mit ihnen und ihrer Qualität, mehr Konstanz und Flexibilität zu bekommen.“ Obwohl die Doberaner mit dem Quartett qualitativ deutlich nachgebessert haben sollten, will der 38-jährige Coach die gesteckten Saisonziele nicht verändern. „Wir wollen an den oberen Tabellenrängen dranbleiben.“, meint Susa. Sein Team steht aktuell mit 28 Punkten auf dem sechsten Rang. Der Rückstand zu Spitzenreiter FC Schönberg (36) beträgt acht Zähler.

Für die Doberaner Landesliga-Fußballer endet die Winterpause mit dem Budenzauber um den Ospa-Cup am 19. Januar in der Doberaner Stadthalle. Das erste Training soll am 22. Januar durch­geführt werden.

Das sind die bisher wichtigsten Winter-Transfers in Mecklenburg-Vorpommern auf Landesebene (keine Garantie auf Vollständigkeit):

Sein Namensvetter spielt beim Greifswalder FC. In diesem Sommer rückte Max Kruse aus dem eigenen Nachwuchs in den Männerbereich auf. Ein Einsatz blieb ihm in dieser Saison jedoch noch verwehrt. Zur Galerie
Sein Namensvetter spielt beim Greifswalder FC. In diesem Sommer rückte Max Kruse aus dem eigenen Nachwuchs in den Männerbereich auf. Ein Einsatz blieb ihm in dieser Saison jedoch noch verwehrt. ©
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